Kreis Groß-Gerau

Flucht-Schicksale

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Die Ausstellung „Erzwungene Wege“ ist bis 17. August im Landratsamt zu sehen.

Die Ausstellung „Erzwungene Wege“ ist bis zum 17. August im Foyer des Landratsamts Groß-Gerau zu sehen. Die Schau, die 2006 in Berlin vorgestellt wurde, zeigt Schicksale von Flucht und Vertreibung und durchmisst zeitlich und räumlich das Europa des 20. Jahrhunderts. Der Kreisverband Groß-Gerau des Bundes der Vertriebenen (BdV) hat die Wanderausstellung der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen nun ins Kreishaus Groß-Gerau geholt.

„Wir dürfen die Vergangenheit nicht vergessen. Stattdessen müssen wir mit diesem Wissen unsere Zukunft gestalten und zwar nach humanen und sozialen Kriterien, das ist die große Aufgabe“, so Landrat Thomas Will (SPD). Er erinnerte an die Heimatvertriebenen, die in unmittelbarer Nachkriegszeit in den Kreis kamen. „Auf den Schock der Vertreibung folgte oft die bittere Erkenntnis, in der neuen Heimat nicht willkommen zu sein.“ Heute sei man froh, dass die Zugezogenen kamen. Will erinnerte auch daran, dass seit 2015 einige Tausend Geflüchtete in den Kreis gekommen seien. 

Die Ausstellung ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr sowie Freitag bis 16 Uhr zu sehen.

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