Mörfelden-Walldorf

Bewerbung in Lotterie

Mörfelden-Walldorf bewirbt sich mit den Projekten „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ und „Schafe pflegen Streuobstwiesen, Kinder pflegen Schafe“ bei der hessischen Umweltlotterie.

Das Umweltamt Mörfelden-Walldorf hat zwei Projekte bei der hessischen Umweltlotterie „Genau“ eingereicht.

Zum einen handelt es sich dabei um das Projekt „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, bei dem die Stadt und der Naturschutzbund Walldorf kooperieren. Ziel ist es, der rückgängigen Schwalbenpopulation im Stadtgebiet zu begegnen, indem unter anderem Kunstnester geschaffen und ein Schwalbenhaus errichtet werden. Durch Beratung, Infotafeln und Veranstaltungen soll zudem das Interesse an Schwalben geweckt werden.

Beim zweiten Projekt „Schafe pflegen Streuobstwiesen, Kinder pflegen Schafe“ steht die Umweltbildung für Familien im Fokus. Kinder können dabei die Welt der Tiere hautnah erleben und auf den Streuobstwiesen seltene Tier- und Pflanzenarten kennenlernen. Bei einem Kelterfest soll zudem die Apfelernte verarbeitet werden. Neben der Stadt sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ein Schäfer, Obere und Untere Naturschutzbehörde sowie der Landschaftspflegeverband Darmstadt-Dieburg beteiligt.

Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) spricht von „zwei tollen Projekten“, die sich im Fall eines Gewinns verwirklichen ließen. Die Umweltlotterie Hessen schüttet jede Woche 5000 Euro für Naturschutzprojekte aus. Wer das Geld erhält, entscheiden die Teilnehmer.

Weitere Infos auf www.genau-lotto.de. (mz)

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