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Mörfelden-Walldorf

Sorge um Trinkwasser

Die Stadt kritisiert die Auskiesung am Langener Waldsee. Mörfelden-Walldorf wendet sich dagegen, dass ab September vier Hektar Bannwald fallen sollen.

Nicht einverstanden mit der Erweiterung der Auskiesungsflächen am Langener Waldsee ist die Stadt Mörfelden-Walldorf. In einer Stellungnahme zur Zulassung des Hauptbetriebsplans der Firma Sehring Sand & Kies GmbH & Co KG für den Zeitraum vom 1. September bis 31. August 2017 hat sie ihre Argumente dem Regierungspräsidium schriftlich dargelegt.

Mörfelden-Walldorf wendet sich dagegen, dass ab September vier Hektar Bannwald fallen sollen. „Die Rodung geht weiter, obwohl viele Punkte nicht geklärt sind“, kritisiert Erster Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn (Grüne). Nach Auffassung der Kommune hat sich durch die Änderung des Regionalen Flächennutzungsplans – die einst als Abbauflächen vorgesehenen Gebiete sind wieder als Vorrangflächen Wald ausgewiesen – die Planungsgrundlage geändert. Außerdem sei noch eine Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz anhängig. „Es kann nicht sein, dass wieder Fakten geschaffen werden, indem man Wald rodet, ohne dass die Rechtsprechung abgewartet wird“, erklärt Urhahn.

Zudem sorgt sich die Stadt um ihr Trinkwasser. Ein Konzept zur Funktionsfähigkeit der „Dichtschürze“ sei der Kommune bislang nicht zur Prüfung vorgelegt worden. Trinkwasserbrunnen der Stadt befinden sich in Nachbarschaft zur Auskiesungsfläche. (mz)

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