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Kreis Gross-Gerau

Schneller in Arbeit

Im Kreis-Groß-Gerau entsteht eine Beratungsstelle für Flüchtlinge, ein gemeinsames Angebot des Kreises und der Bundesagentur für Arbeit. Die Beratungsstelle solle mit den Flüchtlingen individuell abklären, welche Unterstützung sie brauchen, damit ihnen passgenau geholfen werden kann.

Der Kreis Groß-Gerau und die Bundesagentur für Arbeit richten in der kommenden Woche eine gemeinsame Beratungsstelle für Flüchtlinge ein. Dies kündigte der Leiter des Kommunalen Jobcenters, Robert Hoffmann, im Sozialausschuss des Kreistags an. Das Beratungsbüro, das im Erdgeschoss des Jobcenters in der Wilhelm-Seipp-Straße 15 in Groß-Gerau eingerichtet wird, soll als Anlaufstelle für Asylbewerber und dauerhaft Bleibeberechtigte dienen.

Denn bei dem Bemühen, Flüchtlinge in Arbeit zu bringen, erweisen sich die unterschiedlichen Zuständigkeiten nach Hoffmanns Worten als hinderlich. Die Beratungsstelle solle mit den Flüchtlingen individuell abklären, welche Unterstützung sie brauchen, damit ihnen passgenau geholfen werden kann.

Personell werde das Beratungsbüro mit fünf Stellen besetzt, von denen das Jobcenter drei einbringe. Es handele sich dabei um eine Kraft des Jobcenters, zwei weitere Stellen würden extern ausgeschrieben: „Wir setzen hier Menschen mit arabischen Sprachkenntnissen ein.“

Wie Hoffmann berichtete, stellt der Bund im nächsten Jahr zusätzliche Mittel für eine Personalaufstockung der Jobcenter zur Verfügung. Bundesweit sei mit zusätzlich 465 000 Leistungsempfängern nach dem Sozialgesetzbuch II zu rechnen.

Bestehen bleibe die sogenannte Vorrangprüfung bei der Vermittlung in Arbeit. Offene Stellen werden also weiterhin bevorzugt an Deutsche und andere EU-Bürger vergeben. Erst wenn es aus diesem Personenkreis keine Bewerber gibt, können Flüchtlinge zum Zug kommen. (dirk)

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