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Rüsselsheim

Bus scheitert am Geld

Keine Verbindung mit dem Bus nach Mainz - Pläne für eine Buslinie werden fallen gelassen.

Eine Busanbindung Mainz-Ginsheim-Bauschheim soll es nicht geben. Nach einer Magistratsvorlage soll die Rüsselsheimer Stadtverordnetenversammlung in ihrer nächsten Sitzung darüber entscheiden, alle Pläne einer Buslinie von Mainz nach Rüsselsheim fallen zu lassen. Grund sind die laufenden Kosten, die die Stadt wegen der angespannten Haushaltslage nicht tragen will.

Die Stadtspitze hat viele Gespräche mit den Stadtwerken Rüsselsheim, der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft des Landkreises Groß-Gerau (LNVG GG) und der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) geführt. Mit den Mainzern wollte man erreichen, deren Linie 60 bis nach Rüsselsheim zu verlängern. Für die MVG war es nicht uninteressant, auf diese Art das Rhein-Main-Center in Bauschheim zu bedienen, das nach Kalkulationen des Nahverkehrs als attraktives Fahrziel eingestuft wird.

Die Mainzer kalkulieren pro Kilometer mit einem Aufwand von 2,95 Euro. Demnach wären jährlich für die Verlängerung der Linie Kosten von 91?450 Euro entstanden, die zu je einem Drittel (30?483 Euro) die Stadt Rüsselsheim, der Landkreis Groß-Gerau und die Mainzer Verkehrsgesellschaft tragen sollten.

Doch die LNVG GG bezweifelte die Rentabilität der Linienverlängerung. Ohne die Groß-Gerauer Nahverkehrsgesellschaft hätten die verbleibenden Partner – die Stadt Rüsselsheim und die MVG – jeweils eine Summe von jährlich 45?725 Euro in die neue Linie investieren müssen. Abgesehen von dieser Summe, die die Stadt nicht mehr aufbringen will, liegt noch keine Zustimmung der Mainzer Verkehrsgesellschaft für die Zweierlösung vor. Eine weitere und größere Variante, die Mainzer Busse bis zum Rüsselsheimer Bahnhof beziehungsweise zum GPR-Klinikum fahren zu lassen, wurde gänzlich verworfen. (ers.)

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