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In Rüsselsheim gibt es fast ebenso viele Kinder und Jugendliche wie Senioren.
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In Rüsselsheim gibt es fast ebenso viele Kinder und Jugendliche wie Senioren.

Rüsselsheim

Rüsselsheim wächst

Rüsselsheim wächst weiterhin. In der Stadt gibt es fast ebenso viele Kinder und Jugendliche wie Senioren. Dies geht aus dem jetzt erschienene Kreismonitor mit den Sozialdaten 2013 hervor.

Rüsselsheim wächst. Nicht rasant, das war einmal, aber doch stetig. Im Jahr 2013 standen 3463 Wegzüge 4227 Zuzügen gegenüber. Mit dem „Wanderungssaldo“ von plus 764 Personen kann „die unter dem Reproduktionsniveau liegende Geburtenrate mehr als ausgeglichen werden“, wie der jetzt erschienene Kreismonitor mit den Sozialdaten 2013 feststellt. Der 70 Seiten starke Bericht liegt den Stadtverordneten zur Kenntnisnahme vor. Er wird einmal im Jahr herausgegeben als Grundlage für die Steuerung sozialpolitischer Entscheidungen.

Für Sozialstatistiker ist das Verhältnis der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren zu den Senioren über 65 eine Maßzahl für die Einschätzung der demografischen Entwicklung. Eine 1 bedeutet, dass in der Kommune ebenso viele junge wie alte Leute leben. In Rüsselsheim liegt der Wert bei 1,07: Auf einen Jugendlichen kommen 1,07 Senioren. In absoluten Zahlen bedeutet das: Von den knapp 63 000 Rüsselsheimern sind 11 389 jünger als 18 und 12 207 älter als 65 Jahre. Rüsselsheim ist damit etwas jünger als das Land Hessen im Durchschnitt, wo auf einen Jugendlichen 1,23 Senioren kommen. Deutlich weichen Nauheim und Raunheim ab. In Nauheim leben fast eineinhalbmal so viele alte wie junge Leute (1,42). Raunheim (0,76) ist neben Riedstadt (0,93) die einzige Kommune, in der mehr junge als alte Leute wohnen. Ein Fünftel der Raunheimer (20,4 Prozent) sind jünger als 18.

Höhere Ausländerquote

Der Anteil der Kinder und Jugendlichen an der Gesamteinwohnerzahl in Rüsselsheim liegt bei 18,1 Prozent und nahm in den vergangenen sechs Jahren leicht ab, wie der Sozialdatenmonitor ermittelt. Die Hessen insgesamt zählen nur 16,44 Prozent unter Achtzehnjährige, dafür aber 20,15 Prozent über 65-Jährige. Der Anteil in Rüsselsheim beträgt bei Letzterem 19,4 Prozent.

Fast ein Viertel der Einwohner (23,55 Prozent) haben keinen deutschen Pass, damit liegt die Ausländerquote in der Stadt deutlich über dem Kreisdurchschnitt, wie der Magistrat vermerkt. Kreisweit haben 18,22 Prozent der Bewohner nicht die deutsche Staatsangehörigkeit, in Hessen sind es 11,52 Prozent.

Dabei weist der Kreismonitor noch einmal gesondert die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund aus, die einen deutschen Pass haben, aber im Ausland geboren sind, oder die in Deutschland geboren sind, aber deren Eltern oder ein Elternteil aus dem Ausland kommen. Demnach gehört fast die Hälfte der Rüsselsheimer (47,22 Prozent oder 29 718 Personen) zu dem Kreis von Einwohnern mit Migrationshintergrund. Dabei ist die Zahl im Vergleich zu 2012 um 0,59 und im Vergleich zu 2011 um 1,39 Prozentpunkte leicht gestiegen. Bei der Analyse der Haushaltstypen kommt der Sozialbericht zu dem Ergebnis, dass in Rüsselsheim die Zahl der Single-Haushalte mit über 50 Prozent (52,51) deutlich über dem Landeswert (39,59) liegt. (vol)

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