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Hier können sich Sprüher bis Ende Februar austoben.

Rüsselsheim

Wand für legale Graffitis in Rüsselsheim

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Angebot der Jugendförderung unter der Opelbrücke bis Ende Februar. Danach wird die Brücke saniert.

Bis zum 29. Februar können sich Graffitisprüher in Rüsselsheim an einer Wand unter der Opelbrücke ganz legal austoben. Die Jugendförderung der Stadt stellt die Fläche an der B 519 (südliche Mainseite) vor-übergehend zur Verfügung. Dazu zählt das Brückenbauwerk an sich sowie die vier Säulen direkt am Ufer.

Ab März wird die Brücke, mit deren Eigentümer Hessen Mobil die Aktion abgesprochen ist, dann saniert.

Die Fläche kann zu jeder Tages- und Nachtzeit besprüht werden. Dabei gelten allerdings bestimmte Regeln, wie die Stadt mitteilte. Die Sprayer handeln auf eigene Gefahr, auch sind Lärm, Müll und Verkehrsgefährdung zu vermeiden. Leere Sprühdosen müssen im dafür bereitgestellten Container entsorgt werden, der ausschließlich dafür vorgesehen ist. Anderen Müll bittet die Stadt mitzunehmen und selbständig zu entsorgen.

Das für bestimmte Bilder notwendige Vorstreichen ist nur mit üblicher Wandfarbe gestattet, die Verwendung von Bitumen ist dagegen strikt verboten.

Am 16. und 17. November fand an der Fläche unter der Brücke bereits ein Graffiti-Jam statt. Daran nahmen rund 25 Sprüher, überwiegend aus Rüsselsheim, teil und gestalteten an zwei Tagen das Brückenbauwerk und die Säulen. Weitere Gemeinschaftsaktionen werden bereits geplant.

Mit der Freigabe als legale Graffiti-Fläche greift die Jugendförderung eine zentrale Forderung aus dem Jugendforum 2018 auf. Damals hatten Sam Khayari und Kreso Sever sich für das Legalisieren von Wänden im Stadtgebiet stark gemacht. Dies soll ein Schritt zur Entkriminalisierung des Sprühens sein.

Die Stadtverwaltung prüft derzeit weitere Flächen, die noch folgen sollen. 

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