Rüsselsheim

Tote Fische in der Horlache

Ungewöhnlich für die kalte Jahreszeit: Seit einigen Tagen treiben tote Fische im Horlachgraben. Die Tiere sind womöglich erstickt.

Wie Guenter Hentrich, Vorsitzender des Angelvereins ASV Rüsselsheim, erklärt, ist allein der Abschnitt 6 (Bereich Horlachschänke) des Gewässers betroffen. Vereinsmitglieder hätten am Samstag 15 bis 20 Brachsen gezählt, die reglos auf der Oberfläche schwammen. Hentrich schließt nicht aus, dass der Verlust größer ist, da im Uferbereich schwimmende Kadaver von Nagetieren gefressen würden.

So etwas kommt nicht oft vor, unterstreicht der ASV-Vorsitzende. Vielleicht, so vermutet er die Todesursache, seien die Fische unter dem Eis der letzten Wochen erstickt. Anhaltspunkte für Fremdeinwirkungen, so Hentrich, gibt es nicht. Und eine zu starke Population komme als Todesursache gleichfalls nicht in Frage. Denn beim Besatz der Gewässer orientiere sich der Verein immer an der Fangstatistik. ( eda)

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