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Solarzellen sieht man inzwischen grade im sonnigen Rhein-Main-Gebiet auf immer mehr Hausdächern.  

Rüsselsheim

Ein Tag für die Sonne

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Der Regionalverband und die Stadt Rüsselsheim werben mit einem Fest für Solarenergie.

Die Sonne hat Kraft – allein im Rhein-Main-Gebiet wärmen fast 18 000 Solaranlagen Häuser, liefern Strom oder laden E-Mobile. Das Potenzial für mehr ist groß, das wollen der Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main und die Stadt Rüsselsheim mit einem Fest am kommenden Samstag, 14. September, 11 bis 16 Uhr, zeigen.

„Damit wollen wir feiern, was wir in der Region bereits erreicht haben, und Vorreitern, Akteuren und all denjenigen, die mitmachen, Danke sagen“, meint Rouven Kötter (SPD), der Erste Beigeordnete und Mobilitätsdezernent des Regionalverbands. Gleichzeitig solle das Fest aber für nachhaltige Energiequellen werben und bei der Energiewende helfen.

Schwerpunkt des Tags auf dem Rüsselsheimer Landungsplatz ist E-Mobilität. Besucher können Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb ausprobieren, vom E-Auto über das E-Motorrad bis zum Segway. Den Strom für eine Carrera-Bahn können sie auf einem Fahrrad erstrampeln und sich darüber informieren, welches Solarpotenzial das eigene Hausdach hat.

„Das Thema Solarenergie für Mobilität ist eine gute Ergänzung zu den Klimaschutzaktivitäten der Stadt“, sagt Rüsselsheims Oberbürgermeister Udo Bausch (parteilos). „Es freut mich, dass der Regionalverband Rüsselsheim als Veranstaltungsort ausgewählt hat.“

Begleitet wird das „Sonnenfest“ von Gesprächen mit Experten zum Thema, etwa mit Hans-Peter Scheerer, Geschäftsführer der Stadtwerke Rüsselsheim, oder dem Energieberater Georg Bitterberg von der Verbraucherzentrale Hessen. Auch Opel, die Hochschule RheinMain und der Verein Solarmobil beteiligen sich an dem Programm. Gottfried Lehr, eigentlich Gewässerbiologe, singt auf der Bühne in hessischer Mundart. Simon Légüm spielt Piano-Rap-Chansons aus seinem Programm „Make Climate great again“. 

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