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Rüsselsheim: Resolution zum Krieg in der Ukraine beschlossen

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Von: Jens Joachim

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Solidarisch: Die Stadtverordneten der Stadt Rüsselsheim beziehen gemeinsam Stellung gegen den Krieg in der Ukraine.
Solidarisch: Die Stadtverordneten der Stadt Rüsselsheim beziehen gemeinsam Stellung gegen den Krieg in der Ukraine. © Frank Möllenberg/Stadt Rüssels

Die Rüsselsheimer Stadtverordneten verurteilen einstimmig den Angriff auf die Ukraine. Zugleich zollen sie den Menschen dort großen Respekt.

Als „Zeichen der Solidarität und des großen Respekts gegenüber den Menschen in der Ukraine“ haben die Rüsselsheimer Stadtverordneten am Donnerstagabend während ihrer Sitzung einstimmig eine gemeinsame Resolution verabschiedet. Darin wird der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin befohlene Angriffskrieg gegen die Ukraine verurteilt.

Zugleich appellieren die Stadtverordneten an die Verantwortlichen, den Krieg zu beenden und Frieden wieder herzustellen. Die Rüsselsheimer Bevölkerung wird zudem um Hilfe für die Menschen in der Ukraine oder um Unterstützung für die auf der Flucht befindlichen Opfer des Angriffskriegs gebeten. „Wir sind solidarisch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Ukraine, die Opfer dieser Gewaltpolitik geworden sind, die durch nichts zu rechtfertigen ist“, heißt es in dem Resolutionstext. Auch Menschen in Rüsselsheim fürchteten um das Leben von Verwandten und Freunden in der Ukraine.

Den Menschen in der Ukraine zollen die Stadtverordneten „großen Respekt“, weil sie bereit seien, für den Erhalt ihrer unabhängigen Staatlichkeit und der Demokratie in ihrem Land gegen einen übermächtigen Aggressor zu kämpfen.

Mit Blick auf die russische Bevölkerung heißt es in der Resolution: „Wir sind tief beeindruckt von Menschen in Russland, die trotz der Gefahr schwerster Repressionen gegen den menschenverachtenden Angriffskrieg von Präsident Putin demonstrieren.“ Das Stadtparlament verurteilt zugleich „jede Diskriminierung oder Diffamierung von Menschen in unserer Stadt aufgrund ihrer russischen Wurzeln oder Nationalität“.

Unter dem Motto „Verein(t) gegen den Krieg: Spenden sammeln und helfen – aber sicher“ bietet unterdessen die Kreisvolkshochschule des Kreises Groß-Gerau am Donnerstag, 17. März, von 18 bis 20.30 Uhr ein kurzfristig in das Veranstaltungsprogramm aufgenommenes Onlineseminar an. Es richtet sich in erster Linie an kleinere und mittlere Vereine und Verbände sowie sonstige (gemeinnützige) Organisationen. Es geht dabei etwa um die Fragen, was Vereine jetzt und künftig tun können, wenn sie sich als Organisation in dieser Situation engagieren und selbst Spenden- oder Hilfskampagnen zugunsten der Betroffenen durchführen wollen und worauf sie dabei achten müssen.

Das zweieinhalbstündige Seminar mit den Vereins- und Unternehmensberatern Michael Blatz und Michael Röcken findet via Zoom statt und kostet 39 Euro, für Vertreter:innen eines gemeinnützigen Vereins 28 Euro. Die Anmeldung erfolgt über das Servicebüro der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau unter Tel. 0 61 52 / 18 700 oder per E-Mail an info@kvhsgg.de. Weitere Informationen im Internet unter kvhsgg.de/programm/ehrenamt.

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