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Rüsselsheim: Konzept gegen Hebammen-Mangel

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Von: Diana Unkart

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Hebamme Fatima Dos Santos kümmert sich um Antonietta Campanellis Tochter Giulia Maria. klinik
Hebamme Fatima Dos Santos kümmert sich um Antonietta Campanellis Tochter Giulia Maria. klinik © Volker Dziemballa

Die Stadt Rüsselsheim und das GPR Klinikum haben eine Wochenbettambulanz gegründet. Junge Familien werden dort beraten und unterstützt.

Das GPR Klinikum und die Stadt Rüsselsheim möchten jungen Familien den Einstieg in das Elternsein erleichtern und haben eine Wochenbettambulanz für eine wohnortnahe ambulante Betreuung eingerichtet. In Kooperation mit den Frühen Hilfen der Stadt Rüsselsheim solle so dem Notstand in der Wochenbettversorgung durch freiberufliche Hebammen entgegengewirkt werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Gesetzlich versicherte Frauen haben zwar Anspruch auf eine häusliche Versorgung im Wochenbett, finden aber häufig keine Hebamme.

Die Stadt und das Klinikum hätten diese Unterversorgung seit längerem beobachtet und deshalb ein Konzept entwickelt, um jungen Familien nach der Geburt zu unterstützen, heißt es in der Mittelung weiter.

Die Stadt finanziert mit rund 40 000 Euro jährlich die Personalkosten für die GPR-Hebammen der Wochenbettambulanz. Mütter können die Ambulanz-Sprechstunden der Hebammen nach der Geburt ihres Babys für etwa acht Wochen nutzen. Das Angebot richtet sich an Frauen, die im GPR Klinikum gebären, aber auch an Frauen mit Wohnsitz in Rüsselsheim, unabhängig davon, wo sie ihr Kind zur Welt bringen.

Die Wochenbettambulanz ist nach Angaben der Stadt nur eine Komponente des Netzwerks „Frühe Hilfen“, das Familien mit verschiedenen Angeboten unterstützt. Die Frühen Hilfen bieten Beratung für Schwangere und Eltern mit Kindern bis drei Jahren. diu

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