Rüsselsheim

Rüsselsheim: Befragung zum Sicherheitsgefühl

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Die Stadt verschickt von Ende Januar an Fragebögen an 3820 Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Kommunen und Polizei zu verbessern.

Bereits seit Herbst 2018 beteiligt sich die Stadt Rüsselsheim am Präventionsprogramm Kompass. Die Abkürzung steht für „Kommunalprogramm Sicherheitssiegel“, das vom hessischen Innenministerium ins Leben gerufen wurde und in Zusammenarbeit mit der Polizei durchgeführt wird. Ziel des Programms ist es, die Zusammenarbeit von Kommunen und der Polizei zu verbessern.

Ein Teil des Programms ist eine repräsentative Befragung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt zu ihrem konkreten Sicherheitsempfinden. Nach den Worten von Oberbürgermeister Udo Bausch (parteilos) und der Rüsselsheimer Kompass-Beauftragten Linda Dürrich werden von Ende Januar an 3820 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger Post von der Stadt erhalten. In einem Anschreiben werden die mindestens 14 Jahre alten Bürger, die ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in Rüsselsheim haben, gebeten, online an der Befragung teilzunehmen. Wer dies nicht möchte oder könne, kann mit einer beigefügten Postkarte den Fragebogen auch in Papierform anfordern.

Neben allgemeinen Angaben zur Person werden die Bürger nach ihrem persönlichen Sicherheitsgefühl, ihren Erfahrungen mit Straftaten, aber auch nach der Bekanntheit der bereits in Rüsselsheim durchgeführten Präventionsprojekte befragt. Die Antworten werden anonymisiert von einer Gruppe von Forschern um die Kriminologieprofessorin Britta Bannenberg von der Justus-Liebig-Universität Gießen ausgewertet, wo auch der Fragebogen entwickelt wurde. 

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