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Rüsselsheim

Plan für mehr Personal

  • VonDiana Unkart
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Die Stadt will Erzieherinnen und Erzieher besser bezahlen. Zudem soll es Anwerberprämien geben. Neues Personal könnte bald auch aus dem Ausland kommen.

Mit einem neuen Konzept und vielen Ideen will Rüsselsheim Personal für die städtischen Kindertagesstätten gewinnen und möglichst auch an die Stadt binden. Der Magistrat legt den Stadtverordneten eine entsprechende Beschlussvorlage vor.

Es gehe um Geld, aber eben nicht nur, sagt Bürgermeister und Bildungsdezernent Dennis Grieser (Grüne) laut Mitteilung. „Ich glaube, dass der finanzielle Teil nicht das Wichtigste daran ist.“ Vielmehr gehe es um Wertschätzung und Anerkennung der frühkindlichen Bildungsarbeit in den Kitas und um die Sicherung und Verbesserung der Qualitätsstandards.

Der Magistrat hat sich auch Gedanken zum präventiven Gesundheitsschutz gemacht und will flächendeckend ergonomische Arbeitsplätze für die Beschäftigten in allen Kitas schaffen, erläutert Grieser.

Einiges habe der Magistrat in eigener Zuständigkeit auf den Weg bringen können. Beispielsweise sei das Übernahmeverfahren für Erzieherinnen und Erzieher im Anerkennungsjahr optimiert worden. Auf eine sechsmonatige Probezeit wird seitdem verzichtet. Die Einführung eines Job-Tickets und die tariflichen Eingruppierungen werden gerade geprüft. Seien Eingruppierungen in höhere Stufen nicht möglich, werde über Zulagen nachgedacht.

Für ein Personalmarketing zur Anwerbung von Fachkräften ist im Haushalt 2019 ein Budget von 30 000 Euro vorgesehen. Arbeiten möchte der Magistrat auch mit einer Anwerbeprämie, wenn städtische Beschäftigte neue Kolleginnen und Kollegen gewinnen. 25 000 Euro sind dafür für den Haushalt 2019 angemeldet.

Die Entscheidung über das Vorhabenpaket treffen die Stadtverordneten. Mit der Drucksache schlägt der Magistrat auch vor, weitere Anreize zur Personalgewinnung zu prüfen: eine generelle Zulage für Leitungen, ein Personalkonzept für Notfallpläne, die Neukonzipierung des Stipendiums für angehende Erzieherinnen und Erzieher, mehr Praxisentgelt für die Sozialassistentinnen und -assistenten in Ausbildung oder die Anwerbung von Fachpersonal aus dem Ausland. 

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