Lachebad Rüsselsheim

Petition fürs Lachebad

Die Initiative Pro Lachebad kämpft für den Erhalt des Rüsselsheimer Bades. Ziel sind zunächst 10.000 Unterschriften von Unterstützern, außerdem ist eine Demonstration am 20. Februar vor das Rathaus geplant.

Während des viertelstündigen Telefonats gibt Joachim Walczuch die Zwischenstände durch: 451, 464 – und am Ende sind es 469. Am Sonntagabend hat Walczuch auf private Initiative eine Plattform geschaltet, auf der die Rüsselsheimer sich für die Erhaltung des Lachebades aussprechen können. Fast im Sekundentakt unterschreiben nun die Bürger auf der Petitionsplattform.

Mitgliederzahl gesunken

Walczuch hat sich das Ziel gesteckt, mindestens 10.000 Unterschriften zu sammeln. Denn wie er sagt, wird Rüsselsheim auch das Freibad verlieren, wenn es das Hallenbad nicht mehr gibt. „Das Ende des Lachebades ist die Vernichtung des Schwimmsports in Rüsselsheim“, sagt er. Um dies zu untermauern, gibt Joachim Walczuch zu bedenken, dass die Mitgliederzahl des Rüsselsheimer Schwimmclubs (RSC) von 514 immerhin schon auf 357 gefallen sei. Die DLRG habe im vergangenen Jahr 110 Austritte verzeichnet.

Der Initiator der Petition ist seit langem aktiv für das Bad. Er arbeitet in der Initiative Pro Lachebad. Außerdem ist er engagiertes Mitglied bei den Lions Cosmopolitan, die für die gleichen kommunalpolitischen Ziele eintreten. „Pro Rüsselsheim“ ist eine Initiative dieser Organisation. Sie wird am 6. Mai um 20 Uhr ein Konzert mit dem Musikkorps der Bundeswehr im Stadttheater veranstalten. Dessen Erlös soll zur Erhaltung des Lachebads beitragen.

Doch zunächst einmal rüsten sich alle Lachebad-Befürworter für ihre Demonstration am Donnerstag, 20. Februar, vor dem Rathaus. Dort sollen – so hofft Walczuch – rund 500 Demonstranten die Stadtverordneten empfangen und sie von der Wichtigkeit eines Rüsselsheimer Schwimmbades überzeugen. (ers)

Petition für das Lachebad: www.openpetition.de/petition/online/wiedereroeffnung-des-hallenbades-an-der-lache-in-ruesselsheim.

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