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Der Hessentag 2017 fand in Rüsselsheim statt.
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Der Hessentag 2017 fand in Rüsselsheim statt.

Hessentag in Rüsselsheim

Kosten für Hessentag noch höher

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Der Hessentag kommt Rüsselsheim teuer zu stehen. Der Defizit beträgt laut vorläufiger Endabrechnung 4,6 Millionen Euro. Das Land übernimmt maximal 900.000 Euro wegen zusätzlicher Ausgaben für die Sicherheit.

Die Kosten für den Hessentag 2017 in Rüsselsheim haben sich gegenüber der letzten Kalkulation um knapp zwei Millionen Euro erhöht. Vor einem Jahr hatte die Stadt noch mit einem Defizit von 2,7 Millionen Euro gerechnet. Und ursprünglich wollte der frühere Oberbürgermeister Patrick Burghardt (CDU) das Fest sogar ohne Defizit veranstalten. Doch nach mehreren Terroranschlägen in Europa wurde auch in Rüsselsheim beim Hessentag in verschiedene Sicherheitsvorkehrungen investiert, was zu Mehrkosten führte.

Eine Sprecherin der Stadtverwaltung teilte am Donnerstag mit, dass das Land der Stadt aufgrund der erhöhten Sicherheitskosten bis zu 900.000 Euro erstatten werde, so dass die Kommune für 3,7 Millionen Euro aufkommen muss. 

Auch Kunstpfad teurer als geplant

Im Zusammenhang mit der vorläufigen Endabrechnung des Hessentags hat sich der Magistrat auch mit der Endabrechnung für den im Rahmen des Hessentags geschaffenen Kunstpfad beschäftigt. Das Budget von 300.000 Euro wurde um rund 32.000 Euro wegen zusätzlicher Ausgaben für Fundamente, Genehmigungsplanungen, Statik, Bauüberwachung und Landschaftsbaumaßnahmen überschritten.

Eine tabellarische Übersicht zum ermittelten Gesamtdefizit für den Hessentag wird nun den Stadtverordneten zur Verfügung gestellt. Nach den Herbstferien will der Magistrat den Stadtverordneten dann eine umfassende Vorlage zu der vorläufigen Endabrechnung des Landesfests vorlegen. Die Endabrechnungen etwa zur Umgestaltung des Markt- und des Friedensplatzes, der Frankfurter Straße und des Mainufers sollen erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt werden, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

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