Radelnder Protest: Darmstädter Fridays for Future-Aktivisten auf dem Weg nach Rüsselsheim.
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Radelnder Protest: Darmstädter Fridays for Future-Aktivisten auf dem Weg nach Rüsselsheim.

Rüsselsheim

Fahrraddemo von Fridays for Future nach Rüsselsheim

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Aktivistinnen und Aktivisten aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet veranstalten eine Sternfahrt in die Opel-Stadt Rüsselsheim, um für eine „Verkehrswende statt Autowende“ zu demonstrieren.

Unter dem Motto „Verkehrswende statt Autowende“ haben sich am Freitag rund 200 Fridays for Future-Aktivistinnen und -Aktivisten an einer Sternfahrt mit Fahrrädern nach Rüsselsheim beteiligt. Allein in Darmstadt seien mehr als 50 Demonstrierende am Mittag vom Karolinenplatz gestartet, um in die Opel-Stadt zu radeln, berichtete Silas Bug, der Sprecher von Fridays for Future Darmstadt. Weitere Gruppen starteten in Frankfurt, Wiesbaden, Mainz und im Rheingau.

Aus Anlass der Verhandlungen über die Corona-Konjunkturprogramme forderten die Aktivistinnen und Aktivisten „einen klimagerechten Wiederaufbau der Wirtschaft und eine umfassende Verkehrswende“. Dass die diskutierte Abwrackprämie nicht kommt, sei „ein kleiner Erfolg“, sagte Bug. Jedoch sei damit „nur ein katastrophaler Schritt in die Vergangenheit verhindert“ worden. „Wir sind nicht zufrieden mit dem Konjunkturprogramm, weil das Klima und vor allem Klimagerechtigkeit wieder einmal nicht ausreichend mitgedacht wurden.“ Die Bundesregierung habe „eine historische Chance und Notwendigkeit verpasst“, sagte Bug.

In Rüsselsheim trafen die radelnden Demonstrationsgruppen am Mainufer aufeinander. Dort gab es dann ein Programm mit Redebeiträgen, Musik und Poetry-Slams. Auch Rednerinnen und Redner von Scientists for Future, von Black Lives Matter und der IG Metall waren dabei.

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