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Rüsselsheim

Essen aus eigener Ernte

  • Andreas Hartmann
    VonAndreas Hartmann
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Eine Solidarische Landwirtschaft soll auf dem Bioland-Hof in Königstädten entstehen. Es werden noch Leute gesucht, die dort selbst Obst und Gemüse anbauen wollen.

Auf dem Gelände des Bioland-Hofs von Heike und Werner Muster in Rüsselsheim-Königstädten soll eine sogenannte Solidarische Landwirtschaft (Solawi) entstehen. Einen Teil der Äcker und Obstwiesen der Musters darf künftig der im Dezember gegründete neue Verein „Bio Solawi Auf dem Acker“ bewirtschaften.

Die Mitglieder hoffen nach eigenen Angaben, schon im März mit der ersten Aussaat beginnen zu können. Dann könnte es im Frühjahr die ersten Salate und frühen Gemüsesorten geben. Die Idee der Solidarischen Landwirtschaft ist es, dass eine Gruppe einen Gärtner oder Landwirt und einen Hof finanziert, wo Gemüse, Kartoffeln oder auch anderes angebaut wird. Die Geldgeber dürfen auch Anbauwünsche äußern.

Die Ernte gehört der Gruppe, die sie sich teilt. Sie trägt auch die Risiken, wenn Trockenheit, Sturm oder Frost einen Teil der Ernte zunichte machen. Die Existenz des Gärtners ist dennoch gesichert. Eine Gärtnerin, die zunächst halbtags auf dem Acker arbeitet, hat der Verein bereits gefunden.

„Wir haben es satt, uns mit Lebensmitteln aus fernen Ländern zu versorgen. Wir möchten uns ökologisch, regional und saisonal ernähren und wissen, wo und wie die Früchte angebaut werden“, sagt Vereinsvorsitzende Sandra Wolf. Um eine funktionierende Solawi aufzubauen, braucht es mindestens 30 Personen. Es werden noch Mitstreiter gesucht. aph

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