Rüsselsheim

Besuch für Alte

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Stadt startet ein Projekt gegen die Vereinsamung älterer Menschen.

In Rüsselsheim werden künftig zwei Gemeindeschwestern regelmäßig ältere Menschen besuchen. Das teilt die Stadt mit. Für die zweite Stelle bekommt sie für 2019 Geld vom Land. „Mit dem Einsatz kommunaler Betreuungspersonen soll in erster Linie der Vereinsamung älterer Menschen vorgebeugt werden. Sie sollen als Mittelspersonen zwischen der wachsenden Zahl von Menschen, die allein leben, und den bestehenden Angeboten und Hilfen für Seniorinnen und Senioren in Rüsselsheim tätig werden“, erläutert Bürgermeister Dennis Grieser (Die Grünen). Veränderte Familienstrukturen, das Wegbrechen von Infrastruktur im Wohnumfeld, eingeschränkte Mobilität seien nur einige von vielen Gründen, die in der heutigen Zeit der Einsamkeit im Alter Vorschub leisten.

Viele der Betroffenen lebten noch selbstständig und seien nicht auf eine Versorgung durch das professionelle Hilfesystem angewiesen. Sie fielen daher häufig durch die Maschen des sozialen Netzes. Bislang wurde nur eine Stelle pro Kommune gefördert; der zweite Antrag wurde möglich, weil noch nicht alle Fördermittel ausgeschöpft waren. cir

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