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So soll die Fassade des Neubaus an der Alexander-von-Humboldt-Schule aussehen.

Rüsselsheim

Baubeginn vorbereitet

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Die Alexander-von-Humboldt-Schule in Rüsselsheim wird bis 2020 saniert. An dem 1972 erbauten Gebäude nagt der Zahn der Zeit, zudem platzt es aus allen Nähten.

Noch ist es ruhig auf dem Schulgelände der Alexander-von-Humboldt-Schule. Doch die Vorfreude ist der Schulleiterin Renate Pilgenröther anzumerken. Denn die Vorbereitungen für die auf knapp drei Jahre geplante Erweiterung und Sanierung des Schulgebäudes haben begonnen.

„Die Schule ist robust, zweckmäßig, solide und von zeitloser Architektur“, sagt Pilgenröther über das jetzige Gebäude. Doch der Zahn der Zeit nage an der 1972 erbauten Schule, die aktuell auch noch Platzprobleme plagt. Allein in den vergangenen fünf Jahren sei die Schülerzahl um knapp 150 gewachsen, Tendenz weiter steigend. Mit 860 Schülerinnen und Schülern platze das Gebäude aus allen Nähten. „Jetzt, nach 40 Jahren in vollem Betrieb, braucht es daher dringend einen ‚Push in die Neuzeit‘“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Der steht nun unmittelbar bevor. Im ersten Bauabschnitt wird ab Januar auf dem südöstlichen Teil des Schulgeländes zunächst ein dreigliedriger und zweistöckiger Ergänzungsneubau errichtet. Dort sollen später die Jahrgangsstufen fünf bis sieben in 24 neuen Klassenräumen unterrichtet werden.

Unmittelbar im Anschluss daran wird in einer zweiten Bauphase das Bestandsgebäude saniert. Davon profitieren die Jahrgangsklassen acht bis zehn. Abschließend wird das Außengelände angepasst. Am Ende der Bauzeit hat die Schule sieben Klassenzüge pro Jahrgang statt derzeit fünf.

Der Rohbau soll bis Oktober 2019 stehen, so der Plan. Gänzlich fertig und einzugsbereit soll der Ergänzungsneubau im Juli 2020 sein. laf

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