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Rüsselsheim: Aus für Mainlandgames

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Von: Claudia Kabel

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Training für die Highlandgames in Rüsselsheim: Ein Teilnehmer übt den Weitwurf von Baumstämmen. (Archivbild von 2012).
Training für die Highlandgames in Rüsselsheim: Ein Teilnehmer übt den Weitwurf von Baumstämmen. (Archivbild von 2012). © Sascha Rheker

Es wird keine Mainlandgames mehr geben. Für die beliebten schottischen Wettkämpfe fehlt es nicht nur an Geld.

Nach 14 Jahren und zwölf durchgeführten Veranstaltungen wird es keine Mainlandgames in Rüsselsheim (Kreis Groß-Gerau) mehr geben. Das teilten Birgit Remmer und Frank Hüter, die das in der Region bekannte Traditionsevent nach schottischem Vorbild bisher ehrenamtlich organisierten, jetzt mit.

Als Grund nannten sie fehlende finanzielle Unterstützung durch Stadt und Sponsoren sowie mangelndes Interesse und Unterstützung bei langjährigen Partner:innen und Teilnehmenden. Zahlreiche Teams hätten sich genauso aufgelöst wie die meisten Pipe-Bands aus der Region. Sportler:innen hätten ihre Karriere beendet, Kunsthandwerker und kleine Gastropartner hätten aufgegeben. Auch die geplante neue Location des Rüsselsheimer Waldschwimmbads sei nicht mit Begeisterung aufgenommen worden, hieß es in einer Mitteilung.

Die zuletzt 2019 auf den Mainwiesen ausgetragenen Wettkämpfe nach schottischem Vorbild mit Baumstammwerfen und keltischem Markt hatten bis zu 10 000 Besucher angelockt. cka

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