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Riedstadt: Lichterkette am Sonntagabend

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Von: Jens Joachim

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Lichteraktion des Bündnisses "Schwerin für alle"
Vorbild Schwerin: Auch in der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern gab es am Freitagabend, 4. Februar, eine Lichteraktion eines Aktionsbündnisses im Gedenken an die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorbenen Menschen.  © Danny Gohlke/dpa

Lichteraktion „Riedstadt macht Licht!“ für Solidarität und Respekt für alle, die unter Corona leiden.

Eine Aktion unter dem Motto „Riedstadt macht Licht!“ soll an diesem Sonntag, 6. Februar, „für demokratische Werte, einen respektvollen Umgang miteinander und Solidarität mit allen, die unter Corona leiden“ werben.

Zu der Aktion rufen alle christlichen Kirchen, die Ahmadiyya-Gemeinde sowie viele Vereine und die Stadt Riedstadt im Kreis Groß-Gerau gemeinsam auf. „Es ist besser, ein Licht anzuzünden, als in der Dunkelheit zu schweigen“ lautet die zentrale Botschaft eines Flugblatts.

Riedstadt: Lichterkette am Sonntagabend

Um 18 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger der Büchnerstadt eingeladen, mit einem Licht oder einer Kerze mit Windschutz unter Einhaltung der bestehenden Corona-Regeln vor die eigene Haustür zu treten und dann mit bis zu zehn anderen Menschen zu den Hauptstraßen der Stadtteile zu gehen, um eine halbstündige Lichterkette zu bilden. Die Aktion sei beim Ordnungsamt angemeldet und genehmigt, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

„Mit Anstand und Abstand treten die Initiatoren friedlich für ein Miteinander statt Gegeneinander, für Reden statt Schimpfen und Versöhnen statt Spalten ein“, teilt die Stadt mit. Intention sei, all jenen Menschen gegenüber Respekt und Wertschätzung auszudrücken, „die unter großen Belastungen arbeiten, insbesondere Kita-Teams und Lehrkräfte an den Schulen, Mitarbeitende und Ärzte in den Arztpraxen, Pflegekräfte und medizinisches Personal in Kliniken, Pflege- und Seniorenheimen“.

Aktion in Riedstadt für einen „fairen und respektvollen Umgang“

Zugleich soll mit der Lichteraktion „allen Corona-Kranken, Isolierten und Trauernden Ermutigung und Beistand zuteil werden“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

„Rechtsradikalen Kräften und Verschwörungsdenkern soll mit der Aktion zugleich eine Absage erteilt werden“, heißt es in dem öffentlichen Veranstaltungsaufruf. Es gehe den Beteiligten um einen „fairen und respektvollen Umgang miteinander“ und „um das demokratische Recht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit im gesetzlich definierten und für alle geltenden Rahmen“. Denn, so der Aufruf: „Nur als Gesellschaft, die zusammenhält, als solidarische Gemeinschaft, werden wir diese schwierige Zeit bewältigen.“

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