Rüsselsheim

Grüne setzen auf Prävention

Die jüngsten Überfälle in Rüsselsheim haben Stimmen nach mehr Überwachung laut werden lassen. Für die Grünen ist Aktionismus keine Lösung.

Rüsselsheim. Trotz positiver Zahlen in der aktuellen Kriminalitätsstatistik haben die jüngsten Überfälle auf Banken, ein Schnellrestaurant und ein Geschäft in Rüsselsheim Stimmen nach mehr Überwachung laut werden lassen. Die Grünen lehnen dies in einer Mitteilung entschieden ab. Nur Prävention und Integration seien langfristig geeignete Mittel, um Kriminalität einzudämmen.

Hierzu gebe es zahlreiche Angebote. Die Grünen nennen die Schulsozialarbeit, die aktuell weiter ausgebaut werde, die Streetworker, die Jugendgerichtshilfe, das "sehr gute Angebot" in den Kitas, dazu Freizeitangebote und Sportmöglichkeiten. Außerdem gebe es seit vielen Jahren den Präventionsrat, in dem Polizei, Verwaltung und verschiedene Organisationen versuchten, frühzeitig auf Probleme mit Gewalt und Kriminalität zu reagieren.

Man nehme Meldungen über Verbrechen in Rüsselsheim sehr ernst, warne jedoch vor blindem Aktionismus. In der finanziell harten Zeit für Kommunen sei es schwer, Präventionsmaßnahmen weiter fortzuführen oder gar auszubauen. Dennoch sei es Ziel der Grünen, "hier weiterhin massiv zu investieren". (ers)

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