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Rüsselsheim

Opel-Stadt auf dem letzten Platz

Das Parlament diskutiert das IHK-Ranking, bei dem Rüsselsheim den letzten Platz belegt. Der OB hält mit den Erfolgsmeldungen bei Unternehmensansiedlungen und der Vermarktung von Wohngrundstücken dagegen.

Wer in der Debatte um die IHK-Mittelzentrenstudie welche Position einnehmen würde, war längst klar, als der Haupt- und Finanzausschuss am Montagabend zu seiner Sitzung zusammentrat. Vor allem SPD und CDU unternahmen auch den Versuch, den letzten Platz in dem Ranking der jeweils anderen Partei in die Schuhe zu schieben – echte Wirkungstreffer erzielte dabei keiner der Kontrahenten. Das lag vor allem an der Studie selbst, deren Ausrichtung eine Identifizierung des Schuldigen kaum erlaubt und sich überdies an zahlreichen Stellen als reichlich angreifbar erwiesen hat.

Die SPD, auf deren Initiative die IHK-Studie auf der Tagesordnung war, bemühte sich, den letzten Platz Rüsselsheims als Folge politischer Fehlentscheidungen seit 2011 herauszuarbeiten. „Hier läuft was schief“, folgerte Fraktionschef Jens Grode aus der Platzierung und sah einen „klaren Abwärtstrend“.

Oberbürgermeister Patrick Burghardt (CDU) hielt mit den Erfolgsmeldungen bei Unternehmensansiedlungen, der Vermarktung von Wohngrundstücken und der Bewegung beim Karstadt-Verkauf dagegen. Die Studie berücksichtige durch das frühe Stichdatum diese positiven Entwicklungen nicht und arbeite stellenweise mit Kennzahlen, die mehr als fragwürdig seien: „Mich hat bei Gesprächen über Ansiedlungen noch nie jemand über den Frischwasserpreis befragt.“ Andere Faktoren wie die Hochschule oder das Glasfasernetz, die sich immer wieder als Pluspunkte Rüsselsheims erwiesen, blieben unberücksichtigt.

Zum Finale der hitzigen Debatte ergriff Bürgermeister Dennis Grieser (Grüne) das Wort. Ihm seien die Diagnosen der IHK „schnurzpiepegal“. Das Ergebnis spiegele nur die bekannte Haltung der Autoren wider: „Lassen sie sich von dieser Interessengruppe nicht blenden.“ (ers)

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