3-2-1-Bauchlandung! Überall sind weiche Matten ausgelegt.
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„Jump `n Fly“

Mörfelden: Wenn aus großem Spaß übler Muskelkater wird

  • vonAlexander Seipp
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Im Trampolinpark in Mörfelden kann man mehr als nur meterhoch hüpfen. Es gibt Ballspielfelder, Salto-Kurse und Federflächen an der Wand.

Entspannt nimmt Finley Anlauf. Er grinst seinem Kumpel Silva zu, dann springt er in die Mitte des Trampolins. Tief sinkt er ein, dann fliegt er fast drei Meter hoch in die Luft und macht einen Salto. Lachend landet er mit ausgebreiteten Armen auf dem großen Luftkissen und versinkt darin. „Mega“, sagt der Zwölfjährige als er sich langsam wieder aufrichtet. Ein breites Lächeln zieht sich über sein Gesicht. 

Fast jede Woche kommen Finley und sein gleichaltriger Kumpel Silva in den Mörfelder Jump’n Fly Trampolinpark. Viel Spaß mache das Trampolinspringen, aber anstrengend sei es auch, sagt er. „Wir springen immer so 30 Minuten, dann machen wir ne kleine Pause“, erzählt Silva. Meistens seien sie anderthalb bis zwei Stunden hier, dann gehe es mit dem Fahrrad wieder nach Hause. Doch es lohne sich. „Kaum etwas macht mir so viel Spaß wie das Trampolinspringen.“ 

Ben-Luca bei einem Salto.

Die beiden sind sich einig: Der Trampolinpark sei um Längen besser, als zu Hause zu bleiben. „Man kann hier halt sehr hoch springen, das ist schon ziemlich cool“, sagt Silva. Besonders gut gefällt ihnen die „Rampe“, ein Trampolin mit einem niedrigen Sprungturm daneben. Dieser ermöglicht besonders hohe Sprünge. Doch wer hoch springt, fällt auch wieder weit hinunter. Und damit sich die Besucher dabei nicht verletzen, verfügt die „Rampe“ auch über eine besondere Matte: Das große Luftkissen federt den Sprung ab. „Das macht richtig Spaß“, sagt Finley, der gar nicht genug bekommen kann und sich direkt wieder am Ende der kurzen Schlange einreiht.

„Als ich zum ersten Mal hier hereinkam, bekam ich große Augen“, erinnert sich Yarin Aktar an ihren ersten Besuch zurück. Mittlerweile arbeitet sie im Trampolinpark. „Ich habe lange Zeit selbst geturnt, aber das Trampolinspringen war mir immer am liebsten.“ Kein Vergleich sei das Springen im Trampolinpark zu zu Hause. 

„Je höher man kommt, desto mehr Tricks kann man machen“, sagt Yarin Aktar, die in der Halle arbeitet.

„Trampolinspringen liegt ja derzeit voll im Trend, und viele haben ein kleines Trampolin zu Hause im Garten stehen, aber das hier ist wirklich etwas ganz anderes. Wir haben Profigeräte mit speziellen Federn, mit denen man viel mehr Sprungkraft entfalten und entsprechend höher springen kann.“ Außerdem sei ja nicht jedes Trampolin gleich. „Wir haben quadratische, aber darüber hinaus gibt es auch viele andere Formen, die man ganz unterschiedlich nutzen kann“, erklärt sie.

Verlosung

Heute verlost die FR Gutscheine für 4 x 60 Minuten Springspaß im „Jump’n Fly Trampolinpark“ in Mörfelden.  Rufen Sie bis 8. Juli, 14 Uhr, bei unserer Gewinn-Hotline 01378-800824* an und nennen Sie das Stichwort, das Sie im E-Paper (für FR+-Leser kostenfrei) oder der Print-Ausgabe vom 8.7. finden.  * Der Anruf kostet 50 Cent aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk ist teurer. Anbieter Telemedien Interactive GmbH, Datenschutz unter: datenschutz.tmia.de Die Gewinner werden per Zufall ermittelt und telefonisch benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung der Gewinne findet nicht statt. Mitarbeiter der Frankfurter Societäts-Medien GmbH sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Dazu zählen die bei Silva und Finley so beliebte „Rampe“ aber auch lange, rechteckige Trampoline. Manche sind sogar mit Basketballkörben ausgestattet. „Generell gilt: Je höher man kommt, desto mehr Tricks kann man machen“, sagt Aktar. Salto und Flickflack seien auf dem richtigen Trampolin überhaupt kein Problem – mit etwas Übung könne es fast jeder schaffen.

Das Tolle am Trampolinpark sei, dass man einfach alles mal ausprobieren könne. „Man kann einfach drauflosspringen und Spaß haben.“ Viele Besucher setzten sich aber auch ein Ziel. „Gerade die Kinder sind oft sehr ehrgeizig und wollen beispielsweise einen Salto ausprobieren, wissen aber nicht, wie das geht.“ Dafür bietet der Park Trainingskurse an. „Wir zeigen dann die wichtigsten Techniken und helfen, damit der erste Salto auch gelingt.“ Solche Tricks zu probieren, gehe aber immer auf eigene Gefahr.

Trampolinspringen sei im Übrigen keinesfalls nur etwas für Kinder, betont Yarin Aktar. „Das ist ein sehr anstrengender Sport, der fast jeden Muskel im Körper fordert“ – was man auch sehr schnell merke. Selbst sie springe selten länger als 20 Minuten. Es gebe also eigentlich kaum was Besseres, um den ganzen Körper zu trainieren.

Dennoch schrecke viele Erwachsene ab, dass gerade tagsüber vor allem Kinder zu Gast im Trampolinpark seien. „Darauf haben wir reagiert: Freitags ist bei uns von 20 bis 23 Uhr Club-Night. Dann können alle ab 16 Jahren ungestört springen.“ Und auch am Wochenende kämen mehr Erwachsene. Beim Großteil der Gäste handele es sich jedoch um Familien.

Wirklich ernst gehe es aber nie zu. „Viele Erwachsene bekommen nach kurzer Zeit Kindheitsgefühle“, sagt Aktar lachend. „Man kann also definitiv sagen: Trampolinspringen macht jung.“

Der „Jump’n Fly Trampolinpark in der Dreieichstraße 15 in Mörfelden hat montags bis donnerstags von 12 bis 20 Uhr, freitags von 12 bis 23 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Weitere Infos gibt’s auf   jumpnfly-rhein-main.de.

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