Die Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf.
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Die Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf.

Mörfelden-Walldorf

Nothelfer von der Schulbank

Zum neuen Schulhalbjahr fiel an der Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf der Startschuss für eine lang geplante Aktion: 24 Schüler nahmen als Schulsanitäter ihren Dienst auf. In den Pausen sind sie in einem festen Raum stationiert, aber auch während des Unterrichts können sie Erste Hilfe leisten.

Zum neuen Schulhalbjahr fiel an der Bertha-von-Suttner-Schule der Startschuss für eine lang geplante Aktion: 24 Schülerinnen und Schüler nahmen als Schulsanitäter ihren Dienst auf.

Eingeteilt in fünf Gruppen übernehmen jeweils etwa fünf Kinder den Dienst an den einzelnen Wochentagen. Dabei muss in jeder Gruppe ein Schüler mindestens 14 Jahre alt sein. In den Pausen sind sie in einem festen Raum stationiert, für den sie auch den Schlüssel verwalten. Dort sind die Schulsanitäter ab sofort für Schüler und Kollegium ansprechbar.

Aber auch während des Unterrichts können sie Erste Hilfe leisten. Dafür hat die Schule vier Funkgeräte angeschafft: Zwei davon haben die Kinder mit im Unterricht und sind so über das Sekretariat im Notfall erreichbar. Die Schule hat Geld für gut gefüllte Notfallrucksäcke und Westen bereitgestellt. Auch ein Defibrillator steht zur Verfügung. Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) habe noch die Ausstattung mit Blutdruckmessgeräten zugesagt, erklärt Koordinator Björn Hamburger.

Ohne Sponsoren wäre der Schulsanitätsdienst nicht zu stemmen, erklärte Joachim Reinhold, stellvertretender Schulleiter. Deshalb sei die Schulleitung dankbar für die Unterstützung, etwa durch die Stadt und das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

Für die Ausbildung zum Schulsanitäter stand ein Wochenende Erste-Hilfe-Schulung beim DRK auf dem Programm und regelmäßige Termine in der Schule. Es ging auch um Organisatorisches und allgemeine Themen der Prävention und Gesundheitsförderung. Außerdem haben die Schüler den Rettungsdienst in Walldorf besucht. Und die Schulungen gehen weiter: „Für März steht ein Besuch bei der Zentralen Leitstelle in Groß-Gerau auf dem Programm“, so Björn Hamburger, Lehrer für Deutsch und Geschichte an der Schule. (eda)

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