Mörfelden-Walldorf

Mörfelden-Walldorf kämpft noch mit Folgen des Unwetters

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Drei Strommaste müssen in Mörfelden-Walldorf ausgetauscht werden, danach soll die Autobahnauffahrt auf die A5 wieder frei sein. Der Waldfriedhof bleibt zunächst gesperrt.

Noch immer hat Mörfelden-Walldorf mit den Nachwirkungen des Unwetters vom vergangenen Sonntag zu kämpfen. Im Kreis Groß-Gerau sei Walldorf der am härtesten betroffene Ort gewesen, sagte Bürgermeister Thomas Winkler (Grüne). Der Sturm habe am Sonntagabend eine einen Kilometer breite Schneise der Zerstörung durch Mörfelden geschlagen.

Allein auf dem Waldfriedhof fielen 50 alte Bäume; auf dem Rathausdach wurde unter anderem die Photovoltaikanlage beschädigt. Hilfstrupps von zehn auswärtigen Feuerwehren mussten sich durch umgefallene Bäume kämpfen. „Der Ort war von der Außenwelt so gut wie abgeschnitten“, so Winkler.

Derzeit gebe es noch Probleme mit der Hochspannungsleitung, sagte Winkler. Drei Masten seien verbogen und müssten ausgetauscht werden. Die Arbeiten sollten noch im Laufe des Mittwochs erfolgen und die Autobahnauffahrt zur A 5 wieder freigegeben werden. Auch die B44 war bis Dienstag gesperrt. Die Bahnlinie sei am Sonntagabend mit Bäumen „zugeschüttet“ gewesen.

„Wir wissen gar nicht wohin mit dem Holz“, sagte Erster Stadtrat Burkhard Ziegler (FW). Der Walldorfer Badesee wurde am Mittwoch wieder freigegeben, Teile des Waldschwimmbads blieben zunächst gesperrt. Das große Becken sei jedoch zugänglich, hieß es. Der Waldfriedhof sollte gesperrt bleiben, bis die Gefahr von herabfallenden Ästen ausgeschlossen werden könne. Ziegler empfahl, auch den Wald zu meiden. Man müsse demnächst über die Aufforstung reden.

Laut Bürgermeister Winkler kann man den finanziellen Schaden noch nicht beziffern.

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