Mörfelden-Walldorf

Kita statt Schule

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Der Kreis Groß-Gerau übergibt drei Monate nach der Inbetriebnahme der Waldenserschule in Walldorf den Altbau an die Stadt Mörfelden-Walldorf

Nach der vor drei Monaten erfolgten Inbetriebnahme der neuen Waldenserschule in Walldorf hat der Kreis Groß-Gerau der Stadt Mörfelden-Walldorf das bisherige Schulgebäude übergeben. Schon vor sieben Jahren hatten der Kreistag und der Kreisausschuss mit den Beschlüssen zur Durchführung eines Architektenwettbewerbs festgelegt, dass das alte Gebäude an der Ludwigstraße nach Vollendung des Neubaus an die Stadt zurückgegeben wird. Nachdem im alten Schulgebäude die Aufräumarbeiten angeschlossen sind, hat Landrat Thomas Will nun das alte Schulgebäude an Bürgermeister Heinz-Peter Becker (beide SPD) übergeben.

Der Altbau konnte aufgrund der gültigen Brandschutzauflagen, wegen des bestehenden Denkmalschutzes und der Anforderungen moderner Pädagogik nicht mehr als Schule genutzt werden. Zudem sollten nach den Worten von Landrat Will die beiden Standorte der Waldenserschule auf dem Gelände an der Waldstraße zusammengelegt werden.

Die Stadt Mörfelden-Walldorf hat während der Arbeiten am Neubau laut Bürgermeister Becker bereits die notwendigen Schritte für den Umbau des alten Gebäudes zu einer dreizügigen Betreuungseinrichtung für Kinder unter drei Jahren eingeleitet und die Bauplanungen abgeschlossen. Im Erdgeschoss wird ein Gruppenraum mit Nebenraum und Schlafmöglichkeiten entstehen. Die Räume werden barrierefrei zu erreichen sein. Im Obergeschoss sollen zwei Gruppenräume mit Nebenräumen eingerichtet werden.

Im Kellergeschoss wird der Boden tiefergelegt, um Platz für Personalräume zu schaffen. Anfang 2019 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Stadt rechnet mit einer Bauzeit von rund zwölf Monaten.

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