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Es wird Jahre dauern, bis in Mörfelden-Walldorf die Spuren des verheerenden Waldbands nicht mehr zu sehen sein werden.

Mörfelden-Walldorf

Feuer zerstört 19 Hektar Wald am Frankfurter Flughafen

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Tagelang wütete ein Großbrand in der Nähe von Mörfelden-Walldorf. Das Forstamt Groß-Gerau, das 190 000 neue Bäume pflanzen will, beziffert den Schaden auf eine halbe Million Euro.

Der tagelange Waldbrand in der vergangenen Woche bei Mörfelden-Walldorf hat großen Schaden verursacht. Allein am Wald in der Nähe des Frankfurter Flughafens ist nach den Worten von Klaus Velbecker, dem Leiter des zuständigen Forstamts Groß-Gerau, ein Schaden von etwa einer halben Million Euro entstanden. Rund 19 Hektar zerstörter Wald müssen nach Velbeckers Angaben wieder aufgeforstet werden. Der Forstamtsleiter sagte am Montag bei einer Besichtigung des zerstörten Areals, pro Hektar Wald müssten etwa 10 000 neue Pflanzen, insgesamt also 190 000 Bäume neu gepflanzt werden. Es werde etwa fünf bis zehn Jahre dauern, „bis von dem Waldbrand nichts mehr zu sehen sein wird“, sagte Velbecker.

Nach ersten Schätzungen von Theo Herrmann, dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor von Mörfelden-Walldorf, belaufen sich die Kosten der Feuerwehr auf eine mittlere fünfstellige Summe. So seien unter anderem mehr als 50 Schläuche zerstört worden, weil die Feuerwehren das Waldstück aus Sicherheitsgründen zeitweise verlassen mussten. Die genauen Kosten für den Verdienstausfall der rund 1000 eingesetzten freiwilligen Feuerwehrleute stünden noch nicht fest.

Das Feuer war am Sonntag vor einer Woche ausgebrochen. Die Brandursache ist unbekannt. Weil vermutlich Munition aus dem Zweiten Weltkrieg explodierte, erklärte der Kampfmittelräumdienst ein 20 Hektar großes Gebiet zur Sicherheitszone. Nach vier Tagen intensiver Löscharbeiten im Dreischichtbetrieb war der Brand am Donnerstag gelöscht. Hierzu wurden laut Herrmann bis zu fünf Millionen Liter Wasser benötigt. (mit dpa)

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