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Der Circus Barus steht in der Kritik.

Mörfelden-Waldorf

Demo gegen Zirkus Barus

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Nur Wildtiere dürfen in Mörfelden-Walldorf nicht auftreten. Das kritisieren Tierrechtler.

Gegen den Zirkus Barus, der mit Pferden, Ponys und Kamelen auftritt und derzeit in Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) Station macht, regt sich vor Ort Widerstand.

Zur Vorstellung am kommenden Samstag auf dem Festplatz Walldorf wollen ab 16 Uhr Tierrechtler für „Zirkusse komplett ohne Tiere“ demonstrieren. Das teilte Volker Arndt, Vorsitzender von Tierrecht EU21, am Mittwoch mit. Der parteilose Stadtverordnete hatte 2014 in der Stadtverordnetenversammlung angeregt, Zirkusvorstellungen nur noch ohne den Einsatz von Tieren zuzulassen. Dem hatte die Mehrheit zugestimmt. „Tiere sind nicht zur Welt gekommen, um dressiert und vorgeführt und ansonsten eingesperrt zu werden“, lautete Arndts Begründung. Im Nachhinein änderte die damalige Rathauskoalition aus SPD und Grünen den Beschluss dahingehend, dass sie das Verbot auf Wildtiere beschränkte. Für Arndt nicht nachvollziehbar.

Die Stadt habe sich die Entscheidung „nicht leichtgemacht“, teilte Hans-Heinrich Viehbrock, Referent des Bürgermeisters, der FR mit. Gegen das Verbot habe es Widerspruch vom Verband der Zirkusunternehmen gegeben, zur gleichen Zeit hätten Gerichtsurteile die Rechtmäßigkeit infrage gestellt. Am Wildtierverbot, das ebenfalls in Frage gestellt wurde, wolle man jedoch festhalten. 

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