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Aldi baut Logistikstandort in Mörfelden-Walldorf aus

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Von: Jens Joachim

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Das derzeitige Logistikzentrum in MörfeldenWalldorf besteht laut Aldi seit mehr als fünf Jahrzehnten.
Das derzeitige Logistikzentrum in MörfeldenWalldorf besteht laut Aldi seit mehr als fünf Jahrzehnten. © Oliver >Weiner

Der Discounter Aldi errichtet in den nächsten beiden Jahren m Nordosten von Mörfelden-Walldorf ein neues automatisiertes Distributionszentrum für Tiefkühlwaren, Obst und Gemüse.

Aldi Süd will in den nächsten zwei Jahren seinen Logistikstandort im Nordosten von Mörfelden-Walldorf erweitern. Das hat der Discounter am Freitag in einer Mitteilung angekündigt. Die Regionalgesellschaft Mörfelden werde zu einem regionalen und automatisierten Distributionszentrum für Tiefkühlwaren sowie Obst und Gemüse ausgebaut.

Mit dem Bau werde im ersten Halbjahr begonnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme erfolge voraussichtlich im ersten Halbjahr 2025. Der Logistikstandort Mörfelden werde „ein wichtiger Bestandteil des Aldi Süd Frischekonzepts sein“, heißt es in der Aldi-Mitteilung. Das Unternehmen wollte allerdings auf Nachfrage der FR weder Angaben zur Investitionssumme noch zur Größe des neuen Zentrums und auch nicht zur Anzahl der derzeit am Standort in Mörfelden beschäftigten Menschen machen.

Das derzeitige Logistikzentrum besteht laut Aldi seit mehr als fünf Jahrzehnten. Vorgesehen ist, dass vom Standort Mörfelden aus künftig auch die Filialen anderer Regionalgesellschaften im Umkreis mit Tiefkühlwaren sowie frischem Obst und Gemüse beliefert werden.

Geplant ist, die bestehenden Logistikgebäude um einen Erweiterungsbau zu ergänzen, wobei sich einzelne Gebäudeteile über mehrere Etagen erstrecken werden, um dort das Hochregallager mit der Automatisierungstechnik unterzubringen. Durch unterschiedliche Kühlbereiche soll sichergestellt werden, dass Obst und Gemüse sowie Tiefkühlprodukte bei idealer Temperatur gelagert werden können.

Der „hohe Automatisierungsgrad des Lagers“ soll vor allem die Lagerung und Kommissionierung von Waren betreffen. Die Mitarbeitenden am Standort Mörfelden-Walldorf würden „weiterhin benötigt, um Prozesse zu beaufsichtigen und aktiv zu steuern“. Perspektivisch sollen zusätzliche Arbeitsplätze am Standort entstehen. Konkretere Angaben hierzu machte das Unternehmen allerdings nicht.

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