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Die Fassadensanierung der Klinik ist fast abgeschlossen.
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Die Fassadensanierung der Klinik ist fast abgeschlossen.

Mehr Komfort für Patienten

Groß-Gerau Kreiskrankenhaus soll modernisiert werden / Neue Betten mit TV und Internet

Die Fassadensanierung am Groß-Gerauer Kreiskrankenhaus ist so gut wie abgeschlossen – und schon werden die nächsten Bauarbeiten geplant. Die Klinik soll modernisiert werden. Vorgesehen ist ein Umbau des Bettenhauses, sagt Gerald Kummer. Außerdem bekomme das Krankenhaus einen Anbau.

Der Antrag auf Landesmittel ist bereits gestellt, so Klinikdirektor Wolfgang Wilhelm, und Wiesbaden habe die Maßnahmen in den Entwurf des Krankenhausinvestitionsprogramms für die Jahre 2012 bis 2016 aufgenommen. Wann genau es losgehen werde, lasse sich aber noch nicht sagen. Das Land übernehme 8,5 Millionen der insgesamt rund elf Millionen Euro teuren Investition; den Rest müsse der Kreis beisteuern.

Ans Krankenhaus angedockt werde der Verwaltungsneubau inklusive Bereitschaftsdienstzimmer. Im Anschluss würden das alte Verwaltungsgebäude, Konferenzraum und Krankenblattarchiv abgerissen. Außerdem sind Umbauten der Physiotherapie und der Personalumkleiden sowie in der Notaufnahme vorgesehen.

In einem zweiten Bauabschnitt ab dem Jahr 2016 sollen die Patientenzimmer saniert werden, sagt Wilhelm. Dann werde es mehr Ein- und Zwei-Bett-Zimmer mit Waschräumen geben. Die Drei-Bett-Zimmer würden aber nicht abgeschafft.

In diesem Jahr werden 300 neue, elektrisch betriebene Betten für das 220-Betten-Haus angeschafft, die mit Fernseher und Internetzugang ausgestattet sind. Es werden mehr Betten benötigt als tatsächlich in den Krankenzimmern stehen, damit die Betten zwischendurch gereinigt und desinfiziert werden können. 2011 sollen zudem ein neuer Computertomograph für die Radiologie, neue Narkosegeräte sowie zwei Schlaftiefemessgeräte angeschafft werden. Mit letzteren stellt man sicher, dass kein Patient während einer Operation aus der Narkose erwacht.

Pläne gibt es auch für die alten OP-Räume: Diese stehen seit 2008, als der neue Operationstrakt in Betrieb ging, leer. Dort soll ein ambulantes OP-Zentrum entstehen, das sowohl Ärzte, die im Krankenhaus aktiv sind, als auch Mediziner des in Planung befindlichen Gesundheitszentrums nutzen können. Wenn das Operations-Zentrum in Betrieb ist, soll es im großen OP-Saal des Krankenhauses nur noch stationäre Operationen geben.

Was das Gesundheitszentrum neben der Klinik angeht, wollen die Investoren den Bauantrag in Kürze stellen, sagte Gerald Kummer. Die Vorarbeiten seien soweit erledigt, es gebe bereits Vorverträge mit einigen Fachärzten.

Auch die Parkplatzfrage lasse sich lösen, ist Kummer überzeugt. Mit dem geplanten Parkdeck auf dem bisherigen Krankenhausparkplatz könne die ausreichende Zahl von Stellplätzen geschaffen werden. Allerdings müssen die Nutzer künftig Parkgebühren zahlen. ( amt)

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