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Das Schüler der Bertha-von-Suttner-Schule demonstrieren das Arbeiten mit den drei Smartboards.
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Das Schüler der Bertha-von-Suttner-Schule demonstrieren das Arbeiten mit den drei Smartboards.

Mörfelden-Walldorf

Lernen mit Smartboards

Die Klasse 7e der Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden ist in ganz Deutschland derzeit die einzige, die über einen Klassenraum mit drei Smartboards, einen sogenannten „Smart Collaborative Classroom“ verfügt.

Dass wir mit drei Smartboards arbeiten können, ist schön. Sonst steht meist nur der Lehrer davor, sagten die Schüler der Klasse 7e der Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden über die Hightech-Ausrüstung in ihrem Klassenraum. Auf diese Weise könne man mit mehreren Gruppen zeitgleich arbeiten, Präsentationen gestalten, Videogespräche schalten oder auch per Generator schnell und unkompliziert Gruppen einteilen. Eine prima Sache also.

Allerdings ist die Klasse 7e in ganz Deutschland derzeit die einzige, die über einen Klassenraum mit drei Smartboards, einen sogenannten „Smart Collaborative Classroom“ verfügen kann. Einen weiteren gibt es noch in den Niederlanden und zwei in England. Weltweit gibt es den „Collaborative Classroom“ laut Hersteller bisher 20 Mal.

Damit erweist sich die Bertha-von-Suttner-Schule als Vorreiter in Sachen moderner Technik. Schließlich war sie auch die erste Schule im Kreis Groß-Gerau, die die Smartboards überhaupt einführte. Mittlerweile wurden sämtliche Räume mit den modernen Tafeln ausgestattet. Von daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Firma „Smart“ die Bertha als Vorzeigemodell für den „Collaborative Classroom“ ausgewählt hat, der nun feierlich eröffnet wurde.

Mehr Technologie in die Klassenräume

„Es ist ein Klassenzimmer des gemeinsamen Arbeitens und des gemeinsamen Lernens“, erklärte Sepp Blank als Vertreter der Firma „Smart“. Vordergründig gehe es nicht darum, mehr Technologie in die Klassenräume zu bringen. Es komme vielmehr drauf an, was man damit mache. Arbeite man mit Freude zusammen, könne die Technologie unterstützend wirken. „Aber es bringt nicht viel, darüber zu reden. Einfach machen“, riet er.

Eine Aufforderung, der die Schüler gern nachkamen. Gut vorbereitet demonstrierten sie ihren technischen Sachverstand. Ein Smartboard ist ähnlich zu handhaben wie ein übergroßer Tabletcomputer.

„Die Kreidezeit ist vorbei“, stellte Landrat Thomas Will (SPD) fest. Smartboards seien an nahezu allen Schulen im Kreis eine Selbstverständlichkeit geworden. Collaborative heiße übersetzt gemeinschaftlich oder behilflich – in diesem Fall gekoppelt mit moderner Technik.

Ob sich die „Collaborative Classrooms“ im Kreis durchsetzen, wird nicht zuletzt vom Geld abhängen. Bei der Präsentation sprach zumindest noch niemand offiziell von weiteren Klassenräumen dieser Art. (eda)

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