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Gross-Gerau

Kreisklinik sucht weiter Partner

Das Betriebsergebnis der Groß-Gerauer Kreisklinik bleibt negativ. Nachhaltige Ergebnisverbesserungen seien nur mit einem strategischen Partner zu erzielen. Die Suche nach einem solchen Partner sei in vollem Gang.

Die Geschäftsführung der Groß-Gerauer Kreisklinik hatte in einem Lagebericht im Februar diverse Vorhaben angekündigt, wie die wirtschaftliche Situation verbessert werden soll. Ein Großteil dieses Maßnahmenpakets sei mittlerweile umgesetzt, erklärt Klinik-Geschäftsführer Tobias Bruckhaus in seinem Bericht, den der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) des Kreistags am Donnerstag zur Kenntnis genommen hat.

„Ein deutlich positiver wirtschaftlicher Effekt konnte erzielt werden“, heißt es darin. Das Betriebsergebnis bleibe allerdings trotzdem negativ. Nachhaltige Ergebnisverbesserungen seien nur mit einem strategischen Partner zu erzielen. Die Suche nach einem solchen Partner sei in vollem Gang. Alle Interessenten seien aufgefordert worden, bis Mitte dieses Monats ein erstes Angebot abzugeben.

Wie Bruckhaus berichtet, haben die Patienten-Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugenommen. Dies bedeute, „dass die Patienten die Kliniken trotz der aktuellen Restrukturierungsmaßnahmen weiter annehmen“.

Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass in der Kreisklinik nun „deutlich weniger Fremdpersonal“ eingesetzt werde als im Vergleichszeitraum. Zudem sei eine Personalbedarfsermittlung erstellt worden: Mit allen Abteilungsleitern sei erörtert worden, wo ein personeller Überhang bestanden habe.

Vertragscontrolling aufgebaut

Der nötige Stellenabbau sei zum Teil durch die übliche Fluktuation vollzogen worden. Darüber hinaus sei ein Vertragscontrolling aufgebaut worden: Einige Dienstleistungs- und Werkverträge seien bereits gekündigt worden, was langfristig Geld einspare.

Ein optimiertes Berichtswesen und eine ebensolche Investitionsplanung seien seit Januar etabliert. Prozessveränderungen im Dienstleistungsspektrum der Kreisklinik seien ebenfalls realisiert worden und hätten zu „deutlichen Einsparungen“ geführt.

Zahlen zu den finanziellen Effekten der Maßnahmen, nach denen Peter Ziemainz (CDU) im Ausschuss fragte, verriet Landrat Thomas Will (SPD) in öffentlicher Sitzung nicht.

Er bot dem Gremium an, in der nächsten HFA-Sitzung nach der Sommerpause in einem nicht öffentlichen Teil die gewünschten Auskünfte zu geben. Der Landrat begründete dieses Vorgehen mit dem noch laufenden Interessenbekundungsverfahren zur Suche nach einem strategischen Partner.

Auch genauere Auskünfte zu Investitionen, nach denen sich Günter Schork (CDU) unter anderem erkundigt hatte, will der Landrat unter Ausschluss der Öffentlichkeit geben. (dirk)

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