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Mörfelden-Walldorf

Kostenlose Musikkurse

Behnam Yazdani von der SPD wird den Akteneinsichtsausschuss zur Musikschule in Mörfelden-Walldorf leiten. Bis Mitte Februar soll der Ausschuss seine Arbeit beendet haben und seinen Bericht den Stadtverordneten vorlegen.

In der ersten Sitzung des Ausschusses wurde Behnam Yazdani von der SPD einstimmig gewählt. Das Gremium soll prüfen, in welchem Umfang Stadtpassinhaber kostenlosen Einzelunterricht in Anspruch genommen haben. Beantragt hatte den Ausschuss die DKP/Linke Liste. Seine Arbeit soll der Ausschuss noch vor der Kommunalwahl abschließen. Ziel sei es, den Bericht am 14. Februar zu verfassen und einen Tag später in der Stadtverordnetenversammlung zu präsentieren, sagte Yazdani. Überprüft werden die Unterlagen aus den Jahren 2007 bis 2010.

Erster Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn (Grüne) und Bürgermeister Heinz-Peter Becker (SPD) hatten im Mai im Haupt- und Finanzausschuss von einem deutlichen Anstieg der Kosten gesprochen. Habe die Stadt 2007 noch Gebührenbefreiungen im Wert von 3500 Euro gewährt, seien es 2009 schon 17.000 Euro gewesen. Viele Familien hätten mit dem Einzelunterricht die teuerste Unterrichtsform gewählt. Der Stadtpass sei nicht dafür gedacht, dass Familien ihre Kinder bei der Musikschule betreuen ließen.

In der Folge wurde das kostenlose Angebot auf Jugendliche bis 18 Jahre begrenzt. Einzelunterricht ist in der Regel nicht mehr möglich. Talente würden aber weiter gefördert, hatte Urhahn betont. Die DKP/Linke Liste bezeichnet die restriktiveren Ermäßigungsrichtlinien als Sozialabbau.

„Dieser Ausschuss wäre nicht nötig, wenn uns die Einsicht in die Unterlagen gewährt worden wäre“, sagte Gerd Schulmeyer, Fraktionsvorsitzender der DKP. Nun wolle man die Details sehen – wer wann mit einem Stadtpass Einzelunterricht genommen habe und auf welcher Grundlage dies genehmigt worden sei.

Insgesamt gebe es 1706 Stadtpassinhaber, erklärte Manfred Dammel, Leiter des Sport- und Kulturamts. Die Anträge für einen Kurs in der Musikschule würden überprüft, mit der Verfügbarkeit der Dozenten abgeglichen und schließlich ein Nullbescheid an den Antragsteller versendet. Am Ende des Jahres rechne man mit dem Sozialamt ab. (tij/mz)

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