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Hamid Mohamadkhani und Maria Pourbakhshi.

Mörfelden-Walldorf

Iranern droht in Mörfelden-Walldorf die Abschiebung

Die Betroffenen gelten als besonders gut integriert.

Die beiden iranischen Flüchtlinge Hamid Mohamadkhani und Maria Pourbakhshi sind bereits öfter in den Medien porträtiert worden, unter anderem im ZDF. Beide leben seit fünf Jahren in Mörfelden-Walldorf, sie gelten als besonders gut integriert, beziehen nach Angaben des Unterstützerkreises und der Margit-Horváth-Stiftung keinerlei Sozialleistungen und arbeiten in ihrer Freizeit ehrenamtlich als Übungsleiter des Sportvereins TGS. Mohamadkhani arbeitet in einem Walldorfer Betrieb, Pourbakhshi macht eine Ausbildung zur Krankenschwester.

Trotzdem droht beiden die Abschiebung in den Iran, ein religiöses Regime, das immer wieder wegen grober Verstöße gegen die Menschenrechte von sich reden macht. Mit einem Eilantrag hat der Rechtsanwalt der beiden Einspruch gegen ihre drohende Abschiebung erhoben, über den am 18. September ein Gericht in Wiesbaden entscheidet.

Über den Verlauf dieses Gerichtstermins und die weiteren Folgen informieren der Unterstützerkreis und die Horváth-Stiftung am Dienstag, 24. September, 19 Uhr, im Horváth-Zentrum Walldorf, Familie-Jürges-Weg 1, Zugang von der Nordendstraße 52 direkt geradeaus in den Wald.

Ali Sadrzadeh, durch die Medien bekannter Iran-Experte und jahrzehntelanger Mitarbeiter des HR, berichtet im Podiumsgespräch mit Stiftungsmitglied Ulrike Holler über politische Verfolgung im Iran. (aph)

Auch in Darmstadt sorgt eine drohende Abschiebung für Stirnrunzeln: Die Ausländerbehörde wollte eine psychisch kranke Frau nach Tadschikistan abschieben. 

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