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Rüsselsheim

Hohes Bautempo

Die Flüchtlingsunterkunft in Rüsselsheim sind fast fertig. Sie bieten 68 Flüchtlingen Platz.

Am Haken des Autokrans hängt ein Wohnungsmodul. Es schwebt über der Baustelle im Bauschheimer Weinfass und ist eine von 32 kastenähnlichen Raumzellen, die in nur vier Tagen zu einem Wohnblock für 68 Flüchtlinge zusammengefügt werden. Die Polizei war vor Ort, als die erste der bisher vorgesehenen sieben Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge gestern Mittag bei brütender Hitze in Bauschheim vorgestellt wurde.

Flüchtlinge, die demnächst Rüsselsheim zugewiesen werden, sind besser dran als jene, die andernorts in Containerdörfern oder gar Zelten untergebracht werden. „Wir“, sagte Bürgermeister Dennis Grieser (Grüne) auf der Baustelle, „gehen mit der Unterbringung in Wohnqualität einen anderen Weg mit einer besseren, effizienteren Lösung.“

Und wie eine bessere Lösung aussieht, machten er und Torsten Regenstein, Geschäftsführer der mit dem Bau beauftragten Gewobau, bei einem Rundgang durch den schon großteils fertigen Rohbau deutlich. Wenn die Module stehen, sind lediglich noch Estrich- und Malerarbeiten auszuführen.

Küche, WC und Dusche, Wohn- und Schlafräume, Fußbodenheizung, Büro- und Gemeinschaftsräume – es wird alles da sein in dem 2,25 Millionen Euro teuren Aufbau, wenn bis Mitte September zehn Familien mit maximal sechs und eine Familie mit maximal acht Personen in die elf neuen Wohnungen einziehen werden. In Rekordzeit von nur vier Tagen ist der Wohnblock zusammengefügt worden.

Eine von sieben

Die Wohnungen für Flüchtlinge in den bisher für insgesamt sieben Standorte festgelegten Gemeinschaftsunterkünften entsprechen Sozialwohnungsstandard. Trotz des damit verbundenen finanziellen Aufwands spricht Grieser von einer wirtschaftlich sinnvollen Maßnahme, die weitgehend von Zuwendungen über den Kreis finanziert wird. In etwa vier Wochen wird nach ähnlichem Muster mit der Aufstellung der Module Am Kirchpfad in Alt-Haßloch begonnen. (eda)

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