Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Dieburg

Grünes Licht für neuen Edeka-Markt

An der Groß-Umstädter Straße soll auf Beschluss des Dieburger Parlaments ein größerer Edeka-Markt entstehen. Die Stadtverordneten erörtern bei ihrer Sitzung außerdem den Ärger über die Postzustellung.

Einem größeren Edeka-Markt an der Groß-Umstädter Straße steht nun nichts mehr im Wege. Dieburgs Stadtverordnete haben parteiübergreifend bei ihrer letzten Sitzung in diesem Jahr mit breiter Mehrheit einem städtebaulichen Vertrag zugestimmt, der regelt, dass Edeka alle bei der Stadt hierfür entstandenen Kosten trägt. Im Gegenzug befürwortete das Parlament den entsprechenden Bebauungsplan mit der Baufläche auf einem bisherigen Gartenbaubetrieb. Übrig bleibt die Hoffnung, dass Parkplätze und Verkehr weniger Probleme hervorrufen werden, als Kritiker und etliche Anwohner befürchten.

Viel Kritik in Dieburg – und aktuell auch in Münster – gibt es bei einem anderen Thema, das nun im Parlament zur Sprache kam, obwohl die Stadtpolitik da nichts zu entscheiden hat: die Postzustellung. Seit Monaten stellen Bürger verärgert fest, dass erwartete Postsendungen nicht oder arg verspätet eintreffen: mal in diesem Stadtviertel, mal in jenem. Dies brachten nun Stadtverordnete von SPD und UWD (Unabhängige Wählergemeinschaft Dieburg) zur Sprache, verbunden mit der Bitte an den Bürgermeister, doch mal bei der Post anzuklopfen. „Hab‘ ich schon“, teilte Werner Thomas mit.

Einwohner beschweren sich

Auch bei ihm hätten sich Einwohner mit Beschwerden gemeldet. So habe eine Dame längere Zeit auf ein benötigtes Rezept gewartet. Und ein Stadtverordneter erhielt Sitzungsunterlagen erst zwei Tage nach dem Treffen zu Hause im Briefkasten. Die Post wolle nun durch eine Systemumstellung eine Verbesserung erzielen. Stadtverordnete Gertrud Meyer-Sauerwein (SPD): „Der Ärger bei den Leuten ist riesig.“ Ein wenig Diskussion gab es dann aber doch noch zu einem anderen Thema, der Sanierung des Burgwegs. Die Oberfläche der holprigen Straße soll im nächsten Jahr erneuert werden. Ursprünglich beabsichtigt war aber eine weitergehende, grundhafte Erneuerung, die auch gestalterische Überlegungen beinhaltet.

Dazu zählt die Frage, ob und wo Bäume vor den Häusern stehen sollen. Die CDU überraschte nun mit dem Vorstoß, auf Bäume entlang der Straße weitgehend zu verzichten. Nur an der Kreuzung Burgweg/Hügelstraße sollten nach CDU-Ansicht Bäume gepflanzt werden. Hiervon waren selbst die Grünen als Mehrheitspartner der CDU überrascht.

„Wir haben alles eineinhalb Jahre lang erörtert, beraten und abgewogen“, wendete Grünen-Urgestein Herbert Nebel ein. Aus inhaltlichen und formalen Gründen könnten die Grünen in diesem Punkt der CDU nicht folgen. So scheiterte die CDU mit ihrem Antrag, und es wird im Burgweg mehr Bäume geben, so wie im Ausschuss besprochen und empfohlen.

Abschließend wies Harald Schöning (CDU) als Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung noch auf den Neujahrsempfang hin, der am Sonntag, 3. Januar, um 14 Uhr in der Dieburger Römerhalle beginnen wird. (piz)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare