Groß-Gerau

Zweifel an Umstrukturierungsplänen für defizitäre Klinik Groß-Gerau

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Die Freien Wähler im Kreistag sind sauer: Erneut erhalten die Abgeordneten wichtige Informationen erst über die Presse. 

Nach der Präsentation der Umstrukturierungspläne der defizitären Kreisklinik Groß-Gerau zu einem regionalen, intersektoralen Gesundheitszentrum haben die Freien Wähler im Kreistag die Vorgehensweise des Kreises stark kritisiert. Schon öfter hätten die Abgeordneten über die Presse Informationen bekommen, die ihnen als Entscheidungsträger zuerst zur Kenntnis gebracht werden müssten. Nun seien wieder wichtige Informationen – die Pläne zum neuen Konzept – erst über die Presse bekannt geworden, obwohl eine Woche zuvor Klinikgeschäftsführerin Erika Raab sogar in den Ausschüssen gewesen sei. „Dies schafft kein Vertrauen“, äußerte Fraktionsvorsitzender Helmut Kinkel per Mitteilung.

Auch den Plan, die kürzlich vergrößerte Geburtsklinik zu schließen, kritisieren die Freien Wähler. Raabs Vorgänger, Reinhold Linn, habe noch vor etwa 15 Monaten erklärt, dass Rüsselsheim Schwangere wegen Überfüllung, zur Geburt nach Groß-Gerau schicke, so Kinkel. 

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