Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Groß-Gerau

Umgehung ist vom Tisch

  • Silvia Bielert
    vonSilvia Bielert
    schließen

Weil das Land Hessen das Projekt als unwirtschaftlich bewertet, bekommt Ginsheim-Gustavsburg keine Umgehungsstraße.

Das Land Hessen will die seit 2006 geplante Ortsumfahrung, die Ginsheim-Gustavsburg im Landkreis Groß-Gerau vom Durchgangsverkehr entlasten sollte, nun doch nicht bauen. Das hat die Landtagsabgeordnete Kerstin Geis (SPD) durch eine kleine Anfrage im Landtag erfahren. Das Land bewerte das Bauprojekt, das „vor allem Rheinstraße, Hauptstraße und Stegstraße entlasten“ sollte als unwirtschaftlich und möchte es nicht mehr fördern, schreibt sie in einer Pressemitteilung.

Laut der Antwort des Wirtschaftsministeriums an die Abgeordnete, die der FR vorliegt, ist das Land bereits im Jahr 2019 davon ausgegangen, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht mehr stimmt, weil das Projekt immer teurer wurde und weil die Entlastung beim Durchgangsverkehr nur gering sei.

Mit dem Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha (parteilos) habe es im November 2019 ein Gespräch gegeben, infolgedessen Ministerium und Hessen Mobil eine Nutzen-Kosten-Analyse für das Projekt in Auftrag gegeben haben. „Das hätte vom Bürgermeister früher und klarer kommuniziert werden können“, kritisiert Geis nun.

Ein Jahr später, Mitte November 2002, lag die Wirtschaftlichkeitsprüfung vor und bestätigte das erste Gutachten von Mai 2019. Das Ministerium soll dem Bürgermeister daraufhin angeboten haben, die Vereinbarung aus dem Jahr 2006 aufzulösen und der Kommune die Planungskosten für die Umgehung zu erstatten.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare