Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Gross-Gerau

Duo soll Bildung fördern

Bund finanziert Koordinatoren für zwei Jahre. Yvonne Dreher und Andreas Kemmer kümmern sich um Zugewanderte.

Der Kreis Groß-Gerau will die Integration von Zugewanderten durch Bildung ermöglichen und hat dazu zwei „Kommunale Bildungskoordinatoren“ eingestellt. Yvonne Dreher und Andreas Kemmer sollen künftig dafür sorgen, dass die Anschlusskurse im Deutschunterricht passen und die Neubürger Hilfe bei individuellen Problemen bekommen.

Yvonne Dreher (37) und Andreas Kemmer (32) analysieren seit Anfang des Jahres Angebote für Neuzugewanderte in den 14 Kreis-Kommunen und versuchen, „Lücken in den Bildungsketten aufzudecken“, wie es in der Mitteilung des Kreises heißt. Das Bundesbildungsministerium finanziert die Stellen, für zwei Jahre sind Dreher und Kemmer beim Kreis Groß-Gerau angestellt.

Schon jetzt stehe fest: Der Bedarf an qualifizierter Unterstützung ist groß, denn aktuell leben mehr als 4300 Geflüchtete im Kreis, darunter etwa 700 schulpflichtige Kinder. Allein an den Grundschulen des Kreises gibt es 23 Intensivklassen, fünf weitere an weiterführenden Schulen.

„Wir profitieren von unseren Erfahrungen“, sagt Yvonne Dreher. Die Sprachwissenschaftlerin hat unter anderem als Lehrerin für Deutsch als Zweitsprache gearbeitet. „Bei Verbesserungen mitzuarbeiten ist eine spannende Sache“, sagt sie.

Andreas Kemmer ist Politikwissenschaftler und Pädagoge und hat in einer Clearingstelle minderjährige Flüchtlinge betreut. Er verweist auf die besondere Geschichte des Kreises: „Zuwanderung hat es hier schon immer gegeben, nicht nur wegen Opel.“ Er möchte die aktuelle Zuwanderung zu einer Erfolgsgeschichte machen. „Es ist wichtig, dass Deutschland sich als Einwanderungsland etabliert.“ boh

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare