Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Britta Röder schreibt ihre Texte im Spannungsfeld zwischen Stadt und Land.
+
Britta Röder schreibt ihre Texte im Spannungsfeld zwischen Stadt und Land.

Buch-Neuerscheinung

Neuer Frankfurt-Roman: Auf der Suche nach sich selbst

  • Claudia Kabel
    vonClaudia Kabel
    schließen

Die Riedstädter Autorin Britta Röder hat einen neuen Roman veröffentlicht. „Das Gewicht aller Dinge“ über eine junge Frau, die nicht weiß, wer sie ist, spielt zwischen Frankfurt und Mainz.

Eine junge Frau wacht morgens in einer Parkanlage in Frankfurt auf und weiß weder, wie sie dorthin kam, noch wie sie heißt. Sie geht durch die Stadt und alle Menschen, die sie trifft, sehen in ihr etwas, dass bei ihnen lange verschüttete Erinnerungen und Gefühle weckt... Der neue Roman von Britta Röder, „Das Gewicht aller Dinge“, lebt von den verschiedenen Erinnerungsfäden und Handlungssträngen, die sich zu einer Geschichte verweben. Da ist die vom Leben frustrierte Maria, die als Jugendliche missbraucht wurde oder Charlotte, die von ihrer Mutter berichtet, die mit ihrer Begeisterung für den Nationalsozialismus die gesamt Familie in Schach hielt. Auch Rolf, ein Mann dem gleich zu Beginn des Buches dramatisches widerfährt, wird der jungen Unbekannten ein Vertrauter werden. Was all diese Erinnerungen mit ihr selbst zu tun haben, erfährt die junge Frau im Laufe des Buches. Eine Lektion, die sie dabei lernt: „Man kann eine andere Seele nicht berühren ohne dabei Verantwortung zu übernehmen.“

Zweiter Weltkrieg thematisiert

Alles was Britta Röder schildert, ist reine Fiktion, wie sie sagt. Inspiriert wurde die Historikerin aber auch von realen Begebenheiten und persönlichen Erfahrungen. Vor allem die Erzählungen ihrer Großeltern aus dem zweiten Weltkrieg hinterließen bei Röder einen immensen Eindruck, der sich im Buch niederschlägt. Wie sich die Dinge für die Menschen angefühlt hätten, sei ein wichtiger Teil der Geschichte, nicht nur das reine Faktenwissen.

Das Buch

„Das Gewicht aller Dinge“ von Britta Röder, Größenwahn Verlag, 199 Seiten, 12 Euro

Infos unter https://www.britta-roeder.de

Engagement für Riedbuchmesse

„Das Gewicht aller Dinge“ ist eigentlich der erste Roman, den Britta Röder jemals schrieb, aber dann zehn Jahre in der Schublade liegen ließ, um ihn nun herauszuholen und völlig zu überarbeiten. Bisher von ihr erschienen sind „Die Buchwanderer“ und „Zwischen den Atemzügen“. Britta Röder engagiert sich ehrenamtlich für die Riedbuchmesse in Stockstadt am Rhein, die in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie erneut ausfiel. Außerdem ist sie bei einem Fach-Verlag in Frankfurt tätig.

„Die Suche nach sich selbst und nach dem Sinn, den man seinem Leben gibt“, ist für Britta Röder, Jahrgang 1967, eines der zentralen Themen ihres Schreiben, wie sie sagt. Mit ihrem neuen Werk gelingt es der aus Riedstadt im Kreis Groß-Gerau stammenden Autorin von der ersten Seite an Spannung aufzubauen und tiefe Gefühle beim Lesen zu wecken. Ein Buch, das einen aufsaugt und alleine wegen seiner detailreichen, lebendigen Sprache Vergnügen bereitet.

Britta Röder: Das Gewicht aller Dinge

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare