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Lebensgefahr: Zufahrt zu illegalem Badesee bei Crumstadt gesperrt

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Von: Claudia Kabel

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Die Zufahrt zur Kiesgrube zwischen Eschollbrücken und Crumstadt ist für Unbefugte gesperrt.
Die Zufahrt zur Kiesgrube zwischen Eschollbrücken und Crumstadt ist für Unbefugte gesperrt. © Stadtverwaltung Riedstadt

Das Betreten des Kieslochs bei Riedstadt ist verboten. Poller sollen auch diesen Sommer illegale Besuche verindern.

Große Schilder weisen unübersehbar darauf hin, dass das Betreten des Geländes am Kiesloch zwischen Crumstadt und Eschollbrücken (Kreis Groß-Gerau) verboten ist. Vom Baden in dem Baggersee, der zu einem aktiven Kieswerk gehört, ganz zu schweigen. Dennoch wurde das Gelände erstmals im Corona-Sommer 2020 zu einem Hotspot mit bis zu 400 illegalen Badegästen und viel Vandalismus. In Abstimmung mit der Stadt und dem Ortslandwirt hatte der Betreiber des Kieswerks seitdem in den Sommermonaten Absperrungen errichtet.

Auch in diesem Sommer sollten die Zufahrtswege durch Schranken, Betonpoller und Aufschüttungen gesperrt werden, teilt die städtische Verwaltung von Riedstadt mit. Damit hofft man, illegales Baden, verbotswidriges Fahren und Parken auf Feld- und Forstwegen sowie ein Vermüllen des Geländes zu verhindern.

Zudem soll es verstärkte Kontrollen durch Polizei und eine Securityfirma geben. Entsprechende Verstöße würden ordnungsrechtlich geahndet, hieß es weiter. Es drohen Verwarnungsgeld und gegebenenfalls Abschleppmaßnahmen.

Bereits das Betreten des Geländes sei verboten, das Baden im Baggersee mit aktivem Kieswerk zudem lebensgefährlich, so die Stadt. Das Kies- und Waschwerk Schumann gewinnt dort Kies und Sand. cka

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