Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die Grünen verzeichnen große Erfolge.
+
Die Grünen verzeichnen große Erfolge.

Groß-Gerau

Grüne legen in Kommunen im Kreis Groß-Gerau zu

  • Claudia Kabel
    VonClaudia Kabel
    schließen

Die SPD im Kreis Groß-Gerau liegt über dem Bundesdurchschnitt und ihre Koalition mit Grünen und Linken ist so gut wie bestätigt. Großer Erfolg der Grünen in Mörfelden-Walldorf.

Nach ersten Trendergebnissen haben die Grünen im Groß-Gerauer Kreistag die AfD überholt. Die Umweltpartei erreichte 18,7 (2016: 10,1 Prozent), die Rechtspopulisten kamen auf 11,0 Prozent (13,2 Prozent). Die SPD blieb mit zunächst 27,4 Prozent (33,8) stärkste Kraft vor der CDU, die auf 24,1 Prozent kam (24,2). Die FDP kam auf 4,9 (4,2), Linke/OL erreichten 4,7 Prozent (5,0) und die Freien Wähler 5,1 Prozent.

Die Koalition im Kreistag aus SPD, Grünen und Linken wurde mit gemeinsam 35 Sitzen noch nicht bestätigt. Am Abend fehlte dafür zunächst noch ein Sitz. Franz Urhahn, Spitzenkandidat der Grünen, zeigte sich im Gespräch mit der FR aber zuversichtlich, dass man diesen noch erhalte. Den Erfolg der Grünen führte er auf das allgegenwärtige Thema des Klimawandels als auch auf die Dinge, die man umgesetzt habe, zurück. In sämtlichen Kommunen des Kreises hätten die Grünen zugelegt, am meisten in Mörfelden-Walldorf mit mehr als 31,9 Prozent. 2016 erreichten die Grünen in der Doppelstadt nur 11,5 Prozent der Stimmen.

Landrat Thomas Will (SPD) sagte der FR am Abend, man könne vielleicht nach Auszählung der Personenwahl am Dienstag noch zwei Sitze dazubekommen. Man habe den Bundestrend abgefedert und liege zehn Prozent über der Bundes-SPD – das sei schon ein sehr gutes Ergebnis. „Ob wir die Dreißig knacken, weiß ich nicht“, so Will.

Bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe fehlten noch 53 Schnellmeldungen. Die Wahlbeteiligung in den bereits ausgezählten Bezirken lag bei 23,3 Prozent.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare