Groß-Gerau

Einsätze der Naturschutzwacht vor allem im Kreis Groß-Gerau

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Nicht angeleinte Hunde zählten zu den häufigsten Verstößen in Naturschutzgebieten in Südhessen.

Die Naturschutzwacht Südhessen, koordiniert vom Regierungspräsidium (RP) Darmstadt und den dortigen Forstämtern, hat im vergangenen Jahr die meisten Einsätze im Bereich des Forstamtes Groß-Gerau gehabt. Das teilte das RP mit.

Im Einzugsgebiet dieses Forstamtes gibt es laut RP mehrere große Naturschutzgebiete mit hohem Besucheraufkommen, etwa den Mönchbruch von Mörfelden und Rüsselsheim sowie die Kühkopf-Knoblochsaue bei Stockstadt am Rhein. Am häufigsten stellten die Wächter dabei Verstöße gegen Betretungsverbote und das Anleingebot für Hunde fest. Auch verbotene Freizeitaktivitäten, wie das Campen oder Lagern, wurden erfasst.

Außerdem führte die Groß-Gerauer Wacht rund 700 Informationsgespräche mit Besuchern der Schutzgebiete. Deren Ziel war die Information und Aufklärung von Erholungssuchenden und Freizeit-Aktiven über die Naturschutzgebiete. Bei Verstößen wurden die Besucher von den Wächtern im Regelfall mündlich aufgeklärt und auf die Einhaltung der Ge- und Verbote hingewiesen.

Die Naturschutzwacht in Südhessen gibt es seit 25 Jahren, ihre Einsätze sind von März bis Oktober.

Weitere Informationenüber die Arbeit der Naturschutzwacht in Südhessen gibt es auf der Website rp-darmstadt.hessen.de, dort unter dem Suchwort „Naturschutzwacht“.

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