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Ein Flugzeug startet am Frankfurter Flughafen (Symbolfoto).

Kreis Groß-Gerau

„Auf Kosten aller“

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Der Erste Kreisbeigeordnete, Walter Astheimer, kritisiert Fraport. Er fordert, dass Verkehrsminister Tarek Al-Walzir Verantwortung übernehme, um an Lösungen zu arbeiten.

„Die Luft wird immer dünner für den Großkonzern Fraport“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Groß-Gerau, Walter Astheimer (Grüne). Nicht nur wolle die Lufthansa weitere Maschinen nach München verlagern, sondern die Stadt Frankfurt erhöhe den Druck auf den Flughafenbetreiber, einen S-Bahn-Anschluss für das Terminal 3 zu bauen. Der Erste Kreisbeigeordnete erinnert in einer Pressemitteilung daran, dass der Kreis die Forderung der Stadt Frankfurt, das Terminal 3 an die S-Bahn anzuschließen, schon seit fast 15 Jahren erhebe.

„Uns drängt sich der Verdacht auf, dass es Fraport bei der Weigerung sich an den Kosten des im Übrigen in hohem Maße zuschussfähigen S-Bahn-Haltepunktes zu beteiligen um die Durchsetzung privatwirtschaftlicher Interessen auf Kosten der Allgemeinheit geht. Die riesigen Fraport-Parkhäuser wollen gefüllt werden, was aufgrund der exorbitant hohen Gebühren für Fraport äußerst lukrativ ist“, sagt Astheimer. Er fordert, dass Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) Fraport sowie die Deutsche Bahn an einen Tisch bringt, um an Lösungen zur Vermeidung des drohenden Verkehrskollapses zu arbeiten. 

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