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Kreis Gross-Gerau

Geothermie nimmt Formen an

Das Geothermieprojekt der Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) im Kreis Groß-Gerau nimmt konkrete Formen an. Die Aufsichtsräte der Stadtwerke Mainz AG und der ÜWG gaben in einer gemeinsamen Sitzung grünes Licht.

Nach über sechsjähriger Vorbereitung, detaillierter Planung und umfangreicher Bürgerbeteiligung nimmt das Geothermieprojekt der Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) im Kreis Groß-Gerau konkrete Formen an. Die ÜWG will östlich von Trebur Hessens erstes Tiefengeothermiekraftwerk zur Gewinnung von Strom und Wärme errichten.

Ein solches Geothermiekraftwerk könnte pro Jahr Strom und Wärme für mehr als 21 000 Menschen erzeugen. Der produzierte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist, so die Planung. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Wärme lokal zu nutzen. Somit könnten angrenzende Kunden in Trebur, Nauheim und Groß-Gerau über ein noch zu errichtendes Wärmenetz mit Heizenergie versorgt werden, geht aus der Mitteilung der Überlandwerk GmbH weiter hervor.

In den vergangenen Tagen habe es gleich zwei Entscheidungen für das Vorhaben der ÜWG gegeben: Zum einen erteilte das Regierungspräsidium Darmstadt eine erste Teilgenehmigung für die Errichtung des Bohrplatzes. Zum anderen stimmten die Aufsichtsräte der Stadtwerke Mainz AG und der ÜWG in einer gemeinsamen Sitzung der Realisierung des Geothermieprojekts zu. Damit ist der Weg für den eigentlichen Bohr- und Baubeginn frei.

Bis zum Jahresende 2015 werde der endgültige Bohrplatz hergerichtet. Die Ausschreibungen für die beiden rund 4000 Meter tiefen Bohrungen wurden vor wenigen Tagen gestartet, so die Mitteilung. Die Tiefbohrarbeiten starten nach erfolgreicher Vergabe Anfang 2016. Dabei komme kein Fracking zum Einsatz, betont ÜWG. (amt)

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