Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Groß-Gerau

Gemeinsam gegen Schlaganfälle

Um im Kreis Groß-Gerau künftig eine bessere medizinische Versorgung bieten zu können, haben Kliniken jetzt ein gemeinsames interdisziplinäres Gefäßzentrum gegründet.

Immer mehr Menschen erkranken an Demenz, Altersdiabetes oder auch an der Verengung von Gefäßen. Um im Kreis Groß-Gerau künftig eine bessere medizinische Versorgung bieten zu können, haben das GPR-Klinikum (Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim) und die Kreisklinik Groß-Gerau jetzt ein gemeinsames interdisziplinäres Gefäßzentrum gegründet.

Am Freitag unterzeichneten GPR-Geschäftsführer Friedel Roosen und Wolfgang Wilhelm, Geschäftsführer der Kreisklinik, in Rüsselsheim den Vertrag.

Dabei bekräftigten die Klinikchefs auch mit Blick auf die gescheiterte Fusion, dass zwischen beiden Häusern keinesfalls Eiszeit herrsche. „Wir arbeiten ausgezeichnet miteinander“, sagte Roosen, und sein Kollege Wilhelm ergänzte: „Das wird mit Sicherheit nicht die einzige Kooperation bleiben.“

Das neue Gefäßzentrum wird im GPR-Klinikum ansässig sein. Die Leitung hat Jaroslaw Nakonieczny, leitender Oberarzt der Gefäßchirugie des GPR. Ihm zur Seite steht Michael Habekost, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirugie. In der Groß-Gerauer Kreisklinik zeichnet deren Ärztlicher Direktor Manfred Geeren verantwortlich.

Mit der Kooperation sei ein ständiger Wissens- und Erfahrungsaustausch verbunden. Die Innere Abteilung der Kreisklinik Groß-Gerau verfüge beispielsweise über alle gängigen nicht-invasiven Methoden zur Diagnostik von Gefäßkrankheiten. In Groß-Gerau werde das ganze Spektrum konservativer Behandlungskonzepte der arteriellen, venösen und lymphatischen Gefäßerkrankung angewendet.

Patienten, die operiert werden müssen, seien bislang ausschließlich im GPR-Klinikum behandelt worden. Künftig sollen die Rüsselsheimer Ärzte auch in Groß-Gerau operieren, wofür die Kreisklinik die stationäre Nachbetreuung übernimmt.

Wichtiger Bestandteil der Krankenhaus-Kooperation seien zudem die regelmäßigen Gefäßkonferenzen im GPR-Klinikum. „Diese enge Zusammenarbeit beider Kliniken optimiert die Versorgung von Patienten mit Gefäßerkrankungen“, sagte Jaroslaw Nakonieczny.

Wie Roosen und Wilhelm gestern ankündigten, sei der nächste Schritt die Zertifizierung des Gefäßzentrums durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirugie. Diese Zertifizierung könnte in diesem Herbst abgeschlossen sein. (eda)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare