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Rüsselsheim

Gegen Fusion der Betriebshöfe

Der DGB Kreisverband Groß-Gerau ist gegen die geplante Fusion der Betriebshöfe. Die Gewerkschaft listet einige Nachteile auf.

Der DGB Kreisverband Groß-Gerau hat sich mit den Belegschaften der Betriebs- und Bauhöfe von Kelsterbach, Raunheim und Rüsselsheim solidarisiert, die gegen die geplante Fusion ihrer Betriebe sind. Der Umfang der Dienstleistungen für die Bürger in den drei Kommunen sinken, heißt es von Seiten des DGB. Ein zentraler Standort verursache längere Anfahrtswege, was Zeit koste, ökologisch nicht sinnvoll sei und den Kontakt zum Bürger verschlechtere, etwa durch eine anonyme Telefonzentrale.

Kaum Einsparung in Sicht

Die durch die Fusion beabsichtigten „Einspareffekte“ liefen auf lange Sicht auf das Einsparen von Arbeit hinaus – was jedoch die Arbeitsbelastung erhöhe sowie Entlassungen und nicht wieder besetzte Stellen bedeute. Einsparungen am Personalbestand könnten auch durch „Tarifflucht“ erzielt werden, wie etwa in Dreieich/Neu-Isenburg, wo ebenfalls das Beratungsunternehmen „Teamwerk“ tätig gewesen sei, die Kelsterbach, Raunheim und Rüsselsheim berate.

Da wohl erhebliche Kosten durch die Verlagerung an einen neuen zentralen Standort entstünden, sei fraglich, ob das Vorhaben überhaupt zu Einsparungen führe. Gewinn bringe der Prozess aber auf alle Fälle der Beraterfirma.

Weiter dürfte es „nicht wenige politisch Verantwortliche“ geben, die sich vom Outsourcing eine Schwächung der Arbeitnehmervertretungen und des gewerkschaftlichen Einflusses versprechen. Dabei, so Bernd Schiffler, Vorsitzender des DGB-Kreisverbands, habe „gerade der öffentliche Dienst eine Vorbildfunktion in Sachen Mitbestimmung“. Dort solle „ein arbeitnehmer- und mitbestimmungsfreundliches Klima herrschen“. (ers)

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