Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bahnhof Pfungstadt

Feinschliff am Gleis

Der neue Bahnhof in Pfungstadt soll am 11. Dezember fertig sein. 2,8 Millionen kostet das Projekt.

Noch sieht das neue Pfungstädter Bahnhofsgelände unfertig aus: zahlreiche Pflanzlöcher gähnen im Pflaster, den Bussteigen fehlt selbst dieses und der geplante Parkplatz ähnelt noch einem Ackerboden. Doch der Pfungstädter Bauamtsleiter Dag Schöyen ist sich sicher: „Bis zum 10. Dezember ist alles fertig!“

Die Gleisbauarbeiten, mit denen das Projekt im Januar begonnen wurde, sind bereits abgeschlossen. Auch der 140 Meter lange Bahnsteig ist bereits fertig. „In dieser Woche wird es die ersten Probefahrten geben“, kündigt Harald Polster an, der als städtischer Projektkoordinator den Bahnhofsneubau seit 2009 betreut. „Dabei werden dann auch die Lokführer geschult.“

Mit 50 Stellplätzen gelte der Parkplatz inzwischen als zu klein: „Die Grundausrüstung des Bahnhofsgeländes beruht auf Planungen aus dem Jahr 1998. Aber wir haben die Möglichkeit, eine Etage aufzustocken oder in der Fläche zu erweitern“, sagt Polster.

Stromtankstellen für Pendler

Auch eine bisher nicht geplante öffentliche Toilette könnte nachträglich integriert werden. „Die Anschlüsse sind vorhanden, aber das wird die Stadt rund 100?000 Euro kosten – und eine Klientel anziehen, die wir hier nicht haben möchten.“ Anwohner hatten sich vehement für ein WC eingesetzt. Dag Schöyen gibt zu bedenken, dass zusätzlich zu den Baukosten auch hohe Betriebskosten auf die Stadt zukämen.

Doch bis zur Eröffnung haben die Bauarbeiter erstmal andere Sorgen: Ein Springbrunnen muss noch installiert und die Parkfläche geschottert und asphaltiert werden. „Das dauert nur zwei Tage“, schätzt Schöyen. Als letztes folgen Wartehäuschen und Fahrkartenautomaten an der Buswendeschleife, die bis zu vier Gelenkbusse fassen kann.

Die Kosten des Projekts betragen rund 2,8 Millionen Euro brutto. „Davon werden 1,3 Millionen Euro aus Bundesmitteln und 170?000 Euro aus Landesmitteln bezahlt“, rechnet Schöyen vor. Die Stadt zahlt 1,3 Millionen Euro. Besonders stolz ist der Bauamtsleiter auf die stabile Deckschicht der Busschleife: „Diese Decke hält im Vergleich zu normalem Asphalt zehn bis 15 Jahre länger“, sagt Schöyen, also etwa 25 Jahre. Sie sei zwar auch gut 100?000 Euro teurer, spare aber Sanierungskosten. Ein besonderes Angebot für Pendler sollen vier Stromtankstellen werden, die ebenfalls noch nicht installiert sind. „Am 10. Dezember wird aber alles fertig sein“, bekräftigt Dag Schöyen noch einmal. (det.)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare