Rechtsextremismus

AfD distanziert sich von Alexandra Walter

Das Verhalten der Abgeordneten aus dem Kreisverband Groß-Gerau gefährdet das Ansehen der Partei. Man nehme den Vorgang sehr ernst.

Der hessische AfD-Landesverband distanziert sich nach nicht ausgeräumten Vorwürfen über die Verbreitung von rechtsextremistischem Gedankengut von einer gewählten Abgeordneten des künftigen Landtags. Alexandra Walter aus dem Kreisverband Groß-Gerau habe es abgelehnt, in einer „Ehrenerklärung“ ein klares Dementi zu den Vorwürfen abzugeben, sagte der Landesvorsitzende Klaus Herrmann am Donnerstag in Wiesbaden.

Man nehme den Vorgang sehr ernst, weil das Verhalten von Walter geeignet erscheine, das Ansehen der Partei stark zu beschädigen und in der AfD so nicht toleriert werden dürfe. Walter, die auf Listenplatz zwölf in den Hessischen Landtag gewählt wurde, soll nach Medienberichten auf
Facebook und Twitter das rechtsextremistische Gedankengut verbreitet haben. Sie kündigte auf Anfrage an, sich bald zu den Vorgängen zu äußern.

Da sich die AfD-Landtagsfraktion erst im Januar konstituieren werde, könne noch nichts über ihre Tätigkeit als Abgeordnete gesagt werden, erklärte Herrmann. Die Partei war bei der Landtagswahl in Hessen auf 13,1 Prozent der Stimmen gekommen. (dpa)

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